Teil 1: 6 monatige Reise durch USA,  Kanada und Mexiko

 

Endlich war es soweit - unsere 6 monatige Reise begann. Bevor ich mit dem Schreiben beginnen konnte, musste ich mir überlegen wie ich eine so lange Reise überhaupt aufbauen sollte. Ich versuche es mal mit den einzelnen Etappen. 

 

MITTE AUGUST 2023

 

Der Hinflug -  Ankommen in Ameika 🇱🇷

 

Einen Tag vor unserer Abreise fuhren wir mit der Bahn nach Frankfurt. Gut das wir eine Regionalbahn früher genommen haben, sonst hätten wir den Anschluss zum ICE verpasst. So ging alles gut und wir kamen am Nachmittag an. Wir liefen zu unserem nahem Hotel und verstauten unser Gepäck, ehe wir nochmals zum Flughafenglände gingen. 1. um was zu Essen zu besorgen und 2. um noch jemanden zu Verabschieden, der am diesen Abend ebenfalls in die weite der Welt flog.

Am nächsten Morgen ging es um 7 Uhr mit Frühstück los. Um 10.45 uhr flog unsere erster Flug  mit Air Europa nach Madrid. Das Einchecken und die Kontrollen verliefen reibungslos und schnell. Obwohl der Flieger 25 Minuten Verspätung hatte, schafften wir das Boarding des zweiten Fluges direkt bei Öffnung des Gates. Die Flugzeit von 8.15 Stunden verging für die Kinder viel zu langsam, aber irgendwann kamen wir auf amerikanischen Boden an. Bei beiden Flügen wurden wir auf dem Rollfeld mit Bussen abgeholt, was etwas dauerte.

 

 

Die Passkontrolle in den USA dauerte über 2 Stunden an. Unsere zwei kleinen Kindern schliefen schon fast im Stehen ein. Aber auch das schafften wir endlich. Nun wollten wir schnell mit der Metro in die Airbnb Wohnung fahren. Für den ersten Zug brauchten wir eine spezielle AirTrain Fahrkarte, ehe wir an einem anderen Schalter die Metro Karten kaufen konnten. Nun fing unser erstes Problem an: Man konnte nur immer 1 Fahrkarte kaufen. Nach zwei Transaktionen wurden unsere VISA KArten gesperrt und man musste eine neue nehmen. Gut das wir drei VISA Karten mit hatten. Aus dem AirTrain Bereich sind wir also gut gekommen. Konnten nun aber keine weiteren metro Karten kaufen, Auch anderen passagieren erging es so. Dank eines netten Bahnmitarbeiters konnten wir die weiterfahrt kostenlos weiterfahren, auch der Busfahrer winkte uns durch. Sobald unsere zwei Kleinen saßen (oder lagen) schliefen sie immer wieder ein. Nach guten 22 Stunden "Auf-Sein" kamen wir in der Unterkunft an und fielen gleich in die Bettern. Den großen Hunger ignorierten wir alle.

 

 

4 Tage New York 

-6 Stunden Zeitverschiebung 

 

Am nächsten Morgen wachten wir ganz normal um 6 Uhr erste wieder auf, der Jetlag war somit erstmal nicht spürbar. Wir Erwachsenen gingen Frühstück einkaufen und die Metro Karten für die nächsten Tage holen. Wieder zwei Metrokarten konnten mit einer VISA Karte gekauft werden.  Zur Not hätten wir heute aber noch Bargeld abholen können. 

Nach einem ausreichenden Frühstück wollten wir mit der IKEA Fähre nach Manhattan fahren. Leider fährt diese nur an Wochenenden, Blöd nur, das ich genau an einem Samstag oder Sonntag mir diese Strecke ausgesucht hatte und darüber keine informationen vorlagen, oder ich sie nicht gesehen habe. Also suchten wir uns eine andere Fähre, die dann aber nicht mit unserer MetroKarte zu befahren war. Dafür mussten wir nochmal ein extra Ticket kaufen. Da die Fahrt aber durch die Broolyn Bridge ging, war das Geld gut investiert.

 

Metro in New York 

 

Auf der Fähre durch die Brooklyn Bridge 

 

 

In Manhattan angekommen machten wir uns auf dem Weg nach Chinatown. 

 

 

Jetzt wollten wir die Hochhäuser von ganz nahem anschauen.  Mi dem Bus ging es in Richtung Wall Street.

 

 

 

....weiter in Richtng Central Station. Wo das World Trade Center mal stand, gibt es als Mahnmal zwei große Wasserbecken, wo alle Namen der Verstorbenen verewigt wurden.   

 

 

Die World Trade Station ist ein großer Umsteigebahnhof, die  eine sehr interessante Architektur hat. Innen war eine riesige fast leere Halle zu sehen ( mit vielen Touristen die umherliefen) und an den Seitenausläufeen befanden sich die Geschäfte. 

 

 

Von hier aus fuhren wir zur Staten Island Ferry. 

Die Fähre kann man mit der Metro Car nutzen und bringt einem ziemlich dicht an die Freiheitsstatue ran. Da keiner der Kinder sie besuchen wollte, war das die günstigste Möglichkeit.  

 

Wolkenkratzer im Nebel

Die Abendstunden des ersten Tages verbrachten wir noch auf dem Times Square. So viel Licht und Reklame waren zu sehen,  das man das Gefühl hatte,  es war Tag hell. 

 

Leider zogen immer mehr Wolken auf. Trotzdem hatten wir 26°C. Für die Fotos natürlich sehr schade,  um den Tag mit den Kindern und Jetlag zu überstehen, sehr gut 😁

Für unseren ersten Tag haben unsere zwei Kleinsten ziemlich lange durchgehalten und den Jetlag gut mitgemacht.  Aber irgendwann war es doch zu viel für die Beiden.  

 

Am nächsten Morgen ging es mit der Metro in den mittleren Teil von Manhattan.  Mit der Roosvelt Island Tram ging es über den Hudson River zum Roosvelt Friedenspark. Die Tram ist eine Seilbahn die beide Teile verbindet und mit der Metro Card zu fahren ist.  

Im Friedenspark schlenderten wir an der Uferpromenade entlang und betrachteten die Skyline von Manhattan.  

Wieder zurück in Manhattan ging es zum Central Park . Leider schafften wir nur einen kleinen Teil vom Park ( den Kindern war einfach zu warm) und blieben an einem Wasserspielpatz hängen. 

Blick von Central Park zu den Hochhäusern

 

Nun mussten wir uns beeilen um rechtzeitig zum Empire Statebuilding zu kommen.  Wir hatten für die 86. Etage Eintrittskarten gekauft und wollten jetzt Manhattan von oben sehen. Nach den Sicherheitsvorkehrungen sind wir mit dem Fahrstuhl zur 80igsten Etage gefahren und konnten schon mal eine tolle Aussicht von innen genießen.  Danach ging es nochmal 6 Etagen höher auf die Außenplattform. Dort war es zum Teil ziemlich windig. Aber der Blick über Manhattan war super.  Das Wetter spielte auch mit. 

 

 

Mittlerweile war es schon wieder abends geworden. Im Bryant Park war für heute eine Oper Aufführung angesagt. Den Kindern gefiel die Darstellung nicht ganz so. 

Deshalb fuhren wir nach ein paar Darbietungen zur Brooklyn Bridge.  Die Aussicht bei Nacht auf die Skyline ist schon echt grandios. Wir haben auch fast 60 Minuten gebraucht sie zu überqueren,  da wir ständig Fotos machen wollten ( obwohl sich das Motiv sich fast nie verändert hat🤣) 

 

 

Den heutigen Tag wollten wir ganz entspannt am Stran auf Conny Island verbringen.  Die Metro fuhr uns direkt dorthin und uns erwartete neben einen Kilometer langen Strand auch ein Vergnügungspark. 

Der Atlantik war relativ warm und so blieben wir bis zum späten Nachmittag dort.  Gerade für die Kleinen war es mal gut einfach nur Spielen zu dürfen. 

Unseren letzten Tag in New York verbrachten wir am Vormittag mit einem Umzug nach Newark. Da wir morgen das Eohnmobil bekommen sollten, mussten wir aus der City raus um den Shuttlebus zum Abholen nutzen zu können. Das Hotel hatte große Zimmer mit Blick auf den Flughafen ( war aber gut isoliert). Der große Nachteil war, ohne Auto konnte man das hotel nicht verlassen.  So saßen wir etwas fest. Unser Abendessen haben wir über einen Lieferservice bestellt. 

 

 

Endlich war es soweit. Mittags kam unser Abholservuce und fuhr uns zum Wohnmobil (mindestens 30 Minuten waren wir unterwegs). Das Personal sprach deutsch, so dass wir eine schnelle und unkomplizierte Übergabe hatten. Und dann ging es endlich los 🥳. Ein gutes halbes Jahr werden wir jetzt mit unserem Gefährt unterwegs sein. 

Erstes Ziel war ein Walmart in Richtung Washington DC. Wir brauchten noch eine Menge und so verging die Zeit Ruck-Zuck.. Mittlerweile war es 20 Uhr und wir mussten noch unseren ersten Campingplatz: Woodland Campground in Ekton erreichen.  20 min später war es soweit, aber die Rezeption war schon geschlossen. So schliefen wir einfach vor der Schranke und konnten trotzdem die Sanitärgebaude nutzen. 

 

 

Tage Washington DC

Die Fahrt nach Washington DC verging schnell, so dass wir am frühen Nachmittag schon auf unseren nächsten Campingplatz Cherry Hill waren. Der Platz war sehr groß, hatte einen Swimmingpool und Spielplätze. Abends fuhr ein traktor die Gäste über den Platz.  Den Nachmittag verbrachten wir überwiegend im Pool und im Hot Tube🥰.

 

 

Am nächsten Morgen ging es sehr früh in die City. Erstes Ziel war der Besuch des Capitols. Unsere Führung dauerte ca 90 Minuten und uns wurde vieles zur amerikanischen Geschichte erklärt. 

 

 

Dann machten wir uns bei Sonnenschein und Hitze auf dem Weg zum Wasington Monument und weißem Haus.  

 

 

Das weiße Haus ist so gut abgesichert, so dass man es nur mt Zaun fotografieren konnte. 

 

Nach einer Stärkung fuhren wir nach Airlington Cemestery. Kurz vor Schließung des Geländes kamen wir rechtzeitig an, um die vielen überwiegend weißen und in Reih und Glied aufgestellten Grabsteine anzuschauen.  Und was für eine Menge dort standen. 

 

Die Kennedy Familie liegt hier auch 

 

Nach unserem Ausflug in die City waren die Kinder noch im Pool und Hot Tube, bzw. mit dem Traktor unterwegs.  Auf dem Rundweg sahen wir mal wirklich groooooße Wohnmobile 😁

 

Im Pool 

 

Im Hot Tube 

 

Traktor Rundfahrt - im Hintergrund ist unser Wohnmobil zu sehen 

 

3 Tage On the Road: Amish Viallage und Stony Brook State Park

Auf dem Weg in Richtung Buffalo fuhren wir nach Lancaster zu einem Amish Dorf, welcher für die Öffentlichkeit den Zutritt erlaubt.  Wir machten eine 90 minütige Busfahrt mit und fuhren mit einem Guide durch das Gebiet.  Die Amish Leute selbst durften wir aber nicht fotografieren.

Diese Amishgruppe leben nicht ganz so ohne Technik wie wir dachten. Sie dürfen zwar kein Strom aus der Steckdose nutzen, aber alles was über Gas funktioniert, ist erlaubt.  Autos dürfen Ladenbesitzer haben,  aber sie brauchen einen geeigneten Fahrer,  der nicht zu den Amish gehört. Die Landwirtschaft wird meist mit Pferden betrieben,  es gibt aber auch große Maschinen die extra umgebaut werden. Zum Beispiel dürfen keine Gummireifen vorhanden sein. Das alles zu verstehen ist schon echt schwer

 

 

Zum Trocknen aufgehängte Tabakblätter - zum Verkauf,  denn Rauchen dürfen die Amish nicht

 

Nachmittags ging es weiter in Richtung Norden. Wir verbrachte unsere erste Nacht auf einem Walmartparkplatz in Sequahanna. In der Nacht regnete es stark, aber der Morgen begrüßte uns mit gutem Wetter.  

 

 

Weiter ging es zum Stony Brook State Park, den wir per Zufall auf dem Weg gefunden haben.  Ein kleines Natur- Paradies. Unser Stellplatz war mitten im Wald. Es gab zwar keinen Stromanschluss, aber Toiletten und Duschen.  

Der Stste Park überraschte uns mit seinem Steinbruch.  Ein eigentlich flacher Fluss zog sich durch das Gebiet, mit Wasserfällen.  Die große Überraschung waren drei große Swimmingpools. mit unterschiedlichen Tiefen, aus dem Stein gehauen. Das Wasser war 18°C kalt und erfrischend.  Der Weg dorthin war schon anstrengend. Über viele Treppen hoch und runter mussten wir fast 15 Minuten laufen. Man konnte auch einen Teil des Weges durch das Flussbett gehen. 

 

Am Abend überraschte uns ein kurzer Starkregen. Manche Zelter mussten danach ihr Camping aufgeben,  weil der Platz und das Zelt unter Wasser stand.  Im Wohnmobil blieben wir zum Glück trocken.  Nur unsere Schuhe,  die draußen standen, schwammen ein Stück davon. 

 

 

4 Tage Buffallo und Niagara Falls 🇨🇦

Der Vorteil wenn man Sonntag in Buffalo ankommt ist, man kann gut einen Parkplatz direkt am Eriesee bekommen und das kostenlos. Die Strandpromenade ist gleich um die Ecke und man hat einen herrlichen Blick aufs Wasser.  Der Nachteil ist, es haben am Wochenende  (Samstag und Sonntag) alle Geschäfte und Restaurants geschlossen.  Die City wirkte, bis auf ein paar Touristen, wie ausgestorben.  Ein paar schöne Gebäude gab es trotzdem anzuschauen.  

Die Nacht verbrachten wir im 30 Meilen entfernten Niagara Falls Wallmart, wieder kostenlos. 

 

Eriesee mit Buffalo im Hintergrund 

 

Abendstimmung am Eriesee

 

Auf nach Kanada 🇨🇦. Die Niagara Fälle wollten wir von der kanadischen Seite aus betrachten.  Für die kommenden Nächte hatten wir einen Campground gebucht,   der ca 5 Meilen von den Fällen entfernt lag. Der öffentliche Nahverkehr brachte uns hin und zurück.  

 

Die Fälle auf amerikanischer Seite...

 

...und von amerikanischer und kanadischer Seite.

 

Jeden Abend werden die Niagara Fälle angeleuchtet und es gibt ein Feuerwerk 

 

Hier wird es demnächst noch weitere Bilder von meiner Kamera geben. Mit Vollmond und schönen bunten Wasserfällen 

 

On the Road: London, Windsor, Detroit und Indiana Dune State Park

Weiter geht unsere Reise durch kanadischen Gebiete. Zuerst machen wir halt in London und dann in Windsor, wo wir die Nacht wieder bei Walmart verbringen.  

In London gingen wir erstmal stoppen und dann spazierten wir in einem Moorgebiet. 

 

Am Morgenverließen wir Kanada und fuhren nach Detroit 🇱🇷. Die Stadt war mittags ziemlich leer,  bis wir vor dem Baseball Stadion kamen.  Dort war anscheinend ganz Detroit versammelt um sich gleich ein Spiel anzusehen.  

 

Da wir in Detroit keinen Stellplatz fanden fuhren wir weiter zum Indiana Dune State Park. Er liegt am Michigan See, kurz vor Chicago. Wir hätten für den Campingplatz reservieren müssen,  da er für die nächsten zwei Monate ausgebucht war. Wir durften uns beim Visitor Center kostenfrei hinstellen.  Unser erste Zeitumstellung um -1 Stunde verlief fast unbemerkt.  

 

Abendstimmung am Visitor Center 

 

ANFANG SEPTEMBER 2023

 

Mittlerweile haben wir den 1. September 2023. Da der Nationalpark am Michigan Lake ist, wollten wir heute baden gehen.  Die Sonne schien ohne Wolken bei 27°C vom Himmel.  Das Wasser hatte eine Temperatur von 24°C. Um zum See zu kommen, mussten wir große Dünen erlaufen ( oder drum herum gehen) . Die Wanderung durch die Dünen ergab verschiedene Vegetationen: Sand und Buschgras, Wald und eine Vermischung von beidem. Am Ende gelangte man direkt an den Strand und Michigan Lake.  

 

Blick aufs Wasser vom einfachen Weg der Dünen drum herum 

 

Wanderung durch die Dünen

Mal Trockenheit...

 

mal Wald...

 

oder eine Mischung von beidem.

 

Egal welchen Weg man nahm,  der Blick auf den riesigen Michigan Lake erinnerte einem ans Meer. 

 

Im Hintergrund ist in  75 km Entfernung Chicago zu sehen ( Fahrweg mit Auto am Wasser entlang)

 

Wie am Meer 

 

Unsere Jüngsten beim Schwimmen 

 

Traumhafter Sonnenuntergang 

 

 

1 Tag in Chicago

-7 Stunden Zeitverschiebung 

 

In Chicago fanden wir mittags einen großen Parkplatz der die Übernachtung von Wohnmobilen erlaubte. Da das die einzige Möglichkeit war, mussten wir diesen nehmen.  Der große Vorteil war, es gab dort eine Secuity. 

Das Wetter hat es für eine Stadtbesichtigung echt gut gemeint.  Purer Sonnenschein und 32°C. Tapfer liefen wir die 5 km am Hafen des Lake Michigans in die City.  

 

Der Weg führte uns weiter durch einigen Parks: 

Hutchinson Fields

Grant Park

Millennium Park und

Butler Field

Im Grant Park gab es die Buckingham Fountain. Eine Springbrummenalage die wie die englische Krone aussah. Abends wird sie sogar angeleuchtet, aber das konnten wir leider nicht betrachten.  

 

Buckingham Fountain - der obere Teil der Fontane sieht wie die englische Krone aus 

 

Nach einem Sicherheitscheck im Millennium Park waren wir endlich an der Skulptur "Cloud Gate" oder im Volksmund "die Bohne", angekommen,  und dann - war drum herum eine Baustelle.  Man konnte sie nur schlecht durch den Bauzaun fotografieren.  

 

Chicago ist ebenfalls eine Stadt mit vielen Hochhäusern. Uns kam es sogar vor dass es hier mehr gab, als in New York.  Interessant war auch, daß die Metro oberhalb fuhr, zwischen den Hochhäusern. Das hatte seinen ganz besonderen Flair.  

 

 

Einige Gassen erinnerten uns an alte Krimi-Filmen. Sie waren dunkel und eng. Aber auch die an der Außenseite angebrachten Feuertreppen, gab es an vielen Ecken.  

 

 

Am Abend saßen wir vor unserem Wohnmobil und plötzlich kamen ein paar alte Oldtimer von einer Autoshow vorbei.  So verging der Abend doch recht schnell.  

 

In zwei Tagen wird der Labor Day in Amerika gefeiert.  In der ganzen Stadt waren die Vorbereitungen am Laufen.  Es gab viele Absperrungen, Kontrollen oder aufgebaute Stände.  

 

On the Road 

 

Weiter geht es in Richtung Westen. Da es bestimmt bald kühler werden wird, müssen wir uns beeilen,  damit wir die kanadischen Rocky Mountains noch bei gutem Wetter erleben können. Aber heute ist es erstmal heiß,  35 °C zeigt das Thermometer.  Jedenfalls die in unseren Handys,  bei den örtlichen muß man erstmal von Fahrenheit in Celsius umrechnen.  

 

In Dubuque wollten wir im Miller Reviewpark eigentlich nur eine kurze Pause zum Verschnaufen einlegen und schon standen wir auf einem Stellplatz für Camper, mit Duschen und Stromanschluss.

Der Miller Reviewpark ist eine kleine Insel im Mississippi River. ( Bis heute war er für mich ein Südstaatenfluss). Nur baden durfte man hier nicht, jedenfalls nicht offiziell.  Melvin und Mayra haben im Dunkeln trotzdem eine kleine Bucht zum Schwimmen gefunden.  Die Kinder konnten mal wieder spielen und wir entspannen.  

 

Endlose Straßen

 

Mississippi River 

 

Weiter geht es am nächsten Tag immer in Richtung Westen,  bei heißem Wetter und starkem Gegenwind. Vorbei an endlose Maisfeldern ( über Meile um Meile) und Farmen.  

Unser nächster Stopp lag im riesigem Sioux Park mit ein paar Stellplätzen. Es war keine Ortschaft drum herum, es gab nur den Park. Sioux City war mindestens noch 20 Meilen entfernt. Wir hatten Strom und Sanitäranlagen und es gab nur wenige weitere Wohnmobile.  Bei der Hitze von 35°C und warmen Wind brauchten wir abends die Duschen.  

Mal ein Wort zu den Sanitäranlagen. In der Regel sind sie sauber, klein und eher dunkel gehalten.  Sie sind nicht mit unseren deutschen Sanitärgebäuden zu vergleichen,  eher mit denen aus Frankreich oder Spanien. Der Abwasch wird immer im Wohnmobil gemacht,  dafür gibt es keine extra Plätze. Das schmutzige Abwasser und Toilettenwasser kann man an sogenannten Dumpingstationen entsorgen und wieder mit Frischwasser auffüllen. 

Abends machten wir unser erstes Lagerfeuer. Die Kinder spielten Volleyball oder wir spazierten in dem Park.  Leider war der Badestrand gesperrt, da zu wenig Wasser im Hauptstrom des Sioux River vorhanden war. 

 

 

Weiter geht es nach South Dakota. In Sioux Falls besuchten wir den Falls Park mit seinen Wasserfällen.  Mitten in der Stadt gab es diese kleine Oase.  Auch hier war der niedrige Wasserstand des Sioux Rivers zu spüren. Die Wasserfälle sahen zwar immer noch ansehnlich aus,  aber das Flussbett war schon sehr ausgetrocknet.  Dafür kamen die darunter liegenden Felsen gut zum Vorschein.  

 

 

Man kann sich gar nicht vorstellen, daß dieser Park mitten in der Stadt lag. Im Hintergrund sieht man leider die Bauarbeiten von zwei Wohnhäusern. Damit zerstört man die natürliche Umgebung ungemein.  

 

Nach dieser schönen Pause ging es noch ein Stückchen weiter mit unserem Motorhome. Wir machten in der kleinen Ortschaft Montrose im Pioneer Campground halt. Es gab Strom und Sanitäranlagen.  Das Gelände war sauber,  und nur wenige Wohnmobile standen hier. 

Gleich hinter dem Stellplatz war ein Trainingsgelände für Football.  Heute fand ein Spiel unter Jugendlichen statt und wir schauten ein wenig zu. Danach spielten wir selbst Volleyball und Basketball. Als es windiger wurde und zu regnen anfing, spielten wir Karten. 

 

 

Da wir in den nächsten Tagen keinen Zugang zu Waschmaschinen haben, wird die Wäsche auch mal per Hand durchgespült. Leider vergessen wir immer eine Wäschereien zu kaufen.  

 

Jede verfügbare Möglichkeit zum Wäsche aufhängen, wurde genutzt 

 

Mal ein anderes Thema.  Es sind zwar zeitlich gesehen noch Sommerferien,  aber unsere zwei Schulkinder sind schon sehr fleißig dabei ihre Schulsachen abzuarbeiten.  Besonders unsere Jüngste ist mit großem Eifer dabei und möchte ihre Arbeitsblätter und Hefte schnell vollbringen.  Bis jetzt liegen wir gut in der Zeit, um den Schulstoff für ein halbes Jahr zu schaffen. Aber noch sind die zu lernenden Inhalte auch einfach und nur Wiederholungen.  

 

Schularbeiten während wir fahren. So wird die Zeit sinnvoll genutzt 

 

4 Tage Badlands Nationalpark 

- 8 Stunden Zeitverschiebung 

 

Heute hatten wir eine größere Distanz vor uns. 5 Stunden Autofahrt immer hinter dem gleichen LKW hinterher.  Die LKWs fahren hier in der Regel zwischen 120 und 130 km/h und das reichte uns auch. Außerdem hatten wir Gegenwind.  

Unser Ziel war der Badlands Nationalpark.  Einen Tag früher als geplant,  bekamen wir noch einen Stellplatz ohne Strom, aber mit Sanitäranlagen.  Für die nächsten 4 Tage gehalten wir Fahrruhe.  Dachten wir uns jedenfalls.  Um zu den Wanderwegen zu gelangen,  mussten wir doch das Wohnmobil zu den entsprechenden Parkplätze bringen. 

Am Anreise-Tag nahmen wir schon mal einen kleinen Trail in Angriff und waren von der Natur begeistert.  Es war fast Sonnenuntergang und kaum noch jemand unterwegs.  

 

 

Am nächsten Tag starten wir vormittags zu einer großen Wanderung. Der 6 Meilen "Castle Trail" sollte heute begangen werden. Hin uns zurück, macht 19 km. Hört sich erstmal machbar an, aber wir hatten 31°C, purer Sonnenschein,  NIE Schatten,  Wolken am Himmel oder Bänke zum Hinsetzen und zum großen Übel, war am Ende des Trails die angegebene Wasserversorgung nicht da. So mussten wir für den Rückweg mit unseren Wasserflaschen sehr haushalten.  Für einen Stimmungsaufschwung sorgten Widder die im Schatten eines Felsvorsprungs ruhten. 

 

 

Ich versuche mal die Badlands zu beschreiben:

Das Gebiet ist durch starke Niederschläge  (Ozeanbildung) und Erosionsverwitterungen entstanden.  Man merkt bei jedem Schritt das man eigentlich auf dem Meeresboden entlang läuft. Es wurden hier viel prähistorische Meeressaurier gefunden.  

Die Wege sehen aus wir hartgetrockneter Matsch oder bestehen aus ganz feinem weißem Sand.  Die Felsen haben verschiedene Verfärbungen in Längsrichtung.  Kleinere Felsen sehen aus wie verhärtete Kleckerburgen. 

Da ganze Gebiet war entweder durch eine Steppenlandschaft mit Gras und Büschen oder durch  trockenes Gebiet mit  Felsen durchzogen. Manchmal mischten sich bei kleinen Felsen beide Formen. Bei starken Regen wird das Gebiet immer noch neu geformt und weitere Schluchten entstehen.  Das konnte man sehr gut sehen. 

Auf den folgenden Bildern versuche ich euch das mal zu zeigen.

 

Felsengestein und Steppe 

 

Felsen die wie Kleckerburgen aussahen, egal wie hoch oder groß sie waren 

 

 

Neu geformte Schluchten 

 

 

Am nächsten Tag sind wir mit dem Wohnmobil durch die Badlands gefahren.  Noch so eine lange Wanderung wollten wir den Kindern bei der Sonne und Wärme nicht zu muten. Nicht das die Stimmung noch kippte. 

Entlang der Route gab es viele Parkmöglichkeiten mit Aussichtspunkten. Gleich beim Ersten machten halt, wir sahen andere Leute in den Felsen klettern.  Das wollten wir natürlich auch.  Der Weg"Saddler Pass" sah recht kurz und steil aus. Daher nahmen wir auch nix mit. Das Hochklettern machte viel Spaß,  man musste schon auf einem sicheren Tritt achten. Oben angekommen konnte man weit schauen, aber die Rauchschwaden von den kanadischen Waldbränden waren in der Luft immer noch spürbar.  Der Horizont war einfach verschwommen. Verschwitzt waren wir auch schon wieder,  da die Sonne brannte. Wir sollten unbedingt bei jeder Wanderung,  ob kurz oder lang,  was zu trinken mitnehmen.  Wir mussten den gleichen Weg auch wieder runter gehen. Das gestaltete sich als etwas Schwieriger, da die losen Steine einem immer zum Rutschen brachten. 

Weiter ging es zu verschiedenen Aussichtspunkten und kurzen Wanderwegen. 

Nachmittags wurde noch ein wenig Schulstoff durchgenommen.  

Abends fing es an sich zu zuziehen und Wind und später Regen und Gewitter kamen auf.

Kartenspiele machen bei so einem Wetter auch viel mehr Spaß. 

 

 

On the Road: Mount Rushmore, Devils Tower, Bighorn National Recreation

 

In der Nacht hatte der das Gewitter  und der Wind stark zugenommen und wir hatten ein richtiges Unwetter erlebt.  Die Zelter waren morgens schon früh auf den Beinen um alles zu trocknen oder einzupacken.  Sie hatten bestimmt eine schlimme Nacht erlebt.  Unsere Jüngsten haben vom Unwetter nicht viel mitbekommen,  der Tiefschlaf war einfach zu gut. 

Unse nächstes Etappenziel hieß Mount Rushmore.  Die Präsidentenköpfe aus Stein wollten wir uns nicht entgehen lassen.  Erste dunkle Wolken waren bei Ankunft zu sehen, aber noch schien die Sonne.  

Bevor wir uns die Präsidenten anschauen konnten, war ein Weg  mit alle Fahnen der Bundesstaaten entlang zu gehen.  Dort war auch das Eintrittsdatum der jeweiligen Bundesstaaten in die Vereinigten Nation angegeben. Am Anfang gab es nämlich nur 13, der mittlerweile 52 Staaten. Das hatten wir aber schon im Kapitol gelernt. 

 

Auf einem Rundweg konnte man die Köpfe aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten,  wenn nicht immer Bäume davor wuchsen. Kurz vor Ende des Weges kam ein Platzregen mit etwas Hagel auf uns nieder. 

Wir fuhren weiter um unsere Nacht am Devils Tower zu verbringen.  Ein kleiner Campingplatz war am Fusse des Devils Tower National Monument versteckt ind wir bekamen den vorletzten freien Platz.  Der Devils Tower war das  erste Monument welches in Amerika ausgerufen wurde.  

Es war noch Zeit in zu besteigen. Unterwegs sahen wir ein kleines Präriehundedorf. Kurz bevor wir ganz nach oben angelangt waren,  grummel es über uns. Schwarze Wolken zogen auf und wir machten uns schnell auf dem Rückweg.  Auf der Hälfte des Weges fing es an zu regnen,  kurze Zeit später vielen 1 Euro große Hagelkörner auf uns nieder.  Wir rannten mittlerweile den Berg in Richtung Wohnmobil hinunter.  Der Hagelschauer wurde Immer stärker. Irgendwie haben wir es mit leichten Schmerzen geschafft. Ünsere Jüngsten waren danach ganz aufgelöst. Ein Ranger kam kurze Zeit später auch an unsere Tür und fragte, ob alles in Ordnung sei. Wir wurden bei der Rückkehr schon beobachtet. 

 

 

Schnell schmelzender Hagelkorn

 

 

Weiter ging es am nächsten Tag in den Bighorn National Recreation. Die Besonderheit dieser Gegend waren die roten Felsen.  

 

Bei Sonnenaufgang leuchteten die Felsen besonders rot

Am Morgen des nächsten Tages fuhren wir ein Stück höher und bestaunten den Canyon der zu diesem Gebiet gehörte. 

 

 

4 Tage Yellowstone Nationalpark 

 

Der Weg zum Yellowstone Nationalpark war lang und durch eine goldenen Landschaft mit sanften Hügeln gekennzeichnet.  Die erste Nacht verbrachten wir vor den Toren (40 Meilen) des Nationalpark im Shoshone National Forest. Ein kleiner Campingplatz am Yellowstone River mitten im Wald, mit einem überraschend sauberem Plumsklo, welches überhaupt nicht roch, bot uns Unterkunft.  Im Yellowstone River wollten wir auch gleich mal baden, die letzte Dusche lag schon ein paar Tage hinter uns.  Die Sonne schienin ihren letzten Zügen und es war gerade noch warm genug dafür.  Ein richtiges Ufer gab es nicht,  man musste über die Felsen rein und stand dann gleich Knie tief im weichen klebrigen Matsch. Das Wasser war sehr kalt, einige von uns schwammen ein paar Züge durch die Strömung. 

 

 

Mitten beim Abendessen überraschte uns plötzlich ei. Bär.  Er lief seelenruhig an unserem Esstisch vorbei.  Alle liefen vor Schreck mit ihrem Essen ins Wohnmobil.  Leider hatte ich meine Kamera nicht gleich griffbereit.  Den Abend verbrachten wir sicherheitshalber drin. 

 

Weiter ging es in den Yellowstone Nationalpark.  Mit etwas Glück wollten wir noch einen Stellplatz im Nationalpark ergattern.  Online hatten wir erst für die nächsten zwei Nächte Reservierungen gebucht.  Gleich beim ersten Campingplatz hatten wir Glück.  Er war zwar etwas teurer,  hatte aber alles was wir brauchten, hauptsächlich eine Waschmaschine und Duschen. 

Im Yellowstone fährt man zu allen Attraktionen mit dem Auto / Wohnmobil. Richtige lange Wanderwege gibt es ein paar, aber nicht von Campingplätzen aus. Es gibt zwei jeweils ca 60 Meilen lange Rundwege, die wie ene Acht zusammengeführt werden. Wir nahmen am ersten Tag den südlichen Teil in Angriff. Im West Thumb gab es viele Geysire, die bis in den Yellowstone Lake hinein reichten. Unsere Jüngsten fand den Schwefelgeruch sehr unangenehm und wollte so schnell wie es ging vorbei laufen.  An der Hintersten Ecke des Gebietes fing es natürlich  an zu regnen und zu hageln. Da war die Laune der Kleinen erstmal im Keller.  Das Unwetter war nur kurz, wir fuhren weiter zum Old Faithful Geysir. Hier gab es soviel zu sehen und die Sonne verbrannte uns jetzt ( so schnelle Wetterwechsel hat man selten). Nach zwei Stunden hatten wir genug gesehen und viele Bilder und Videos geschossen.  

 

 

 

Geysir im Yellowstone Lake 

 

Old Faithful

 

 

In der Nacht wurde es schon ziemlich kalt,  bis zu 2°C ging das Thermometer runter.  Heute fuhren wir ein Stück die Nordrunde in Richtung Canyon Village entlang.  Hier lag auch unser gebuchter Campingplatz.  Unterwegs hielten wir an Wasserfällen mit Wanderwegen und am Mud Vulcano an. 

 

Überall dampft, brodelt, blubbert und stinkt es im Mud Vulcano - und es war wunderschön 

 

 

Woher der Yellowstone seinen Namen her hat,  bekamen wir heute zu sehen.  Im Canyon konnte man das gelbe Gestein leuchten sehen. Ein kleines Stück konnten wir auch dem Yellowstone River folgen. 

 

Ins Wasser gehen wollte niemand, denn auch hier lag der Schwefelgeruch in der Luft.  

 

Am Abend ließen wir es uns gut schmecken 

 

Unser letzter Tag im Yellowstone ist angebrochen,  dwn Abend verbrachten wir schon außerhalb. Bis dahin gab es noch viel zu entdecken.  Wir fuhren die Nordrunde in Richtung Westen und machten am Norris Geysir halt. 

 

Die Verfärbungen kommen von den unterschiedlichen Temperaturen des Wasser zu stande: bei Grün unter 50°C und bei Rot bis zu 60 °C.

 

Weiter ging es zum Mammoth Hot Spring. Das besondere an diesen Geysiren war die terrassenförmige Auswaschung und die teilweise schneeweiße Verfärbung.  

 

Tschüss Yellowstone Nationalpark 

 

Wir fuhren weiter in Richtng Norden. Unser nächstes Ziel war der Clacier Nationalpark.  Man kann in Amerika stundenlang allein auf der Interstate sein. Wenn man jedoch einen ganz kleinen Stellplatz im Nirgendwo ansteuert,  sind da noch andere Camper.  So war es auch diesmal.  Es gab keine Ortschaft in der Nähe und trotzdem waren wir nicht allein, der nächste Campernachbar aber mindesten 20m entfernt von uns. 

 

 

MITTE SEPTEMBER 2023

 

3 Tage Clacier Nationalpark 

 

Im Clacier Nationalpark hatten wir für den ersten Tag großes Glück gehabt.  Es war der letzte Tag an dem die Shuttlebusse noch fuhren. Mit unserem großen Wohnmobil durften wir die engen Passstraßen nicht befahren.  In den Bussen passten auch immer nur 12 Personen,  so dass wir Glück haben mussten, einen geeigneten zu bekommen.  

Zuerst fuhren wir zum Logan Pass. Für eine längere Wanderung waren wir zu spät dran, genossen aber die Aussicht.  Am Visitor Center ging es dann los. Wir lwanderten  an einem teilweise engen Berghang entlang, der Wind pfiff uns um die Ohren. Die Straße schlängelte sich unter uns. Wir genossen die Natur,  nur allzu leise durfte man nicht sein. Schließlich wollten wir keine Bären erschrecken.  

 

 

Handwaschtag ...und endlich eine Wäscheleine gekauft 

 

 

7 Tage Calgary, Red Deer und Edminton  🇨🇦 

 

Wir sind zurück in Kanada.- dieses Mal für eine längere Zeit.  Unsere erster Stop war Calgary. Hier wollten wir am ersten Tag stoppen gehen.  Das Wetter war kühl und sehr windig, also genau das richtige Wetter für die Malls. 

Am nächsten Tag fuhren wir mit unserem Wohnmobil ein wenig durch die Innenstadt,  fanden aufgrund von vielen Baustellen keinen Parkplatz.  Da die Innenstadt jetzt auch nicht so schön ist, fuhren wir weiter zum Nose Hill Park.  Dick eingepackt wanderten wir on dem bergigem Park ein paar Stunden.  

 

Calgary vom Highway aus

 

Im Nose Hill Park

Auf Red Deer freuten wir uns schon sehr. Dort besuchten wir die Gastfamilie von meiner Tochter. Sie war dort vor zwei Jahren und ein Wiedersehen überfällig.  Am Nachmittag kamen wir dort an und feierten gleich den Geburtstag  des jüngsten  Kindes mit. Die Kinder spielten miteinander,  obwohl keiner den anderen verstand.  

Am nächsten Tag fuhren wir mit der Gastfamilie an verschiedenen Stellen in Red Deer.  Zuerst wurde ein Spielplatz in Bower Ponds besucht...

 

... dann ging es zur ehemaligen Schule meiner Tochter bzw. die anderen fuhren in einem nahegelegenen Park ...

 

... und zum Schluss zum Sylvan Lake

 

Marienkäfersammlung

 

Für den heutigen Samstag fuhren wir zur Kraay Farm, ein Abenteuerspielplatz mit drei Maislabyrinthe und eine Menge Spaß.  Der Nachmittag ging viel zu schnell vorbei.  

 

 

3 Tage Jasper Nationalpark 

 

Mit traurigem Herzen verließen wir die Gastfamilie von Mayra und fuhren weiter nach Edminton. Dort hielten wir uns für ein paar Stunden in der größten Nall Kanadas auf. Es gab neben Einkaufsläden auch eine Menge anderer Unterhaltungsmöglichkeiten. 

 

Eishockeyspiel

 

Bootfahrmöglichkeiten

...Minigolfanlage, Freizeitpark mit vielen Karussells oder Schwimmbad.  

 

In Jasper fanden wir einen guten Campingplatz,  der völlig ausgebucht war. Wir hatten Glück, und bekamen für jede Nacht einen neuen Stellplatz zugeordnet.  In der Nacht hörten wir sehr sehr Nahe das Röhren der Hirsche. Das Einschlafen war da gar nicht so einfach, denn es war ziemlich laut. 

 

 

Unser erster Tagesausflug führte uns in den Maligne Canyon. Dort konnten wir 11 km am Canyon wandern und seine Schönheit bewundern.  

 

 Wir hatten danach noch Lust Pyramid Island zu besuchen.  Die kleine Insel bot schöne Fotomotive. Von dort sind wir nochmals 5 km durch den Wald gewandert. 

 

Als wir zurück zum Campingplatz fuhren,  überraschte uns der Hirsch mit seinen Kühen.  Sorglos spazierten sie über den Platz, bis eine Kuh ausbüchste.  Da rannte der Hirsch mit einem Tempo an den Wohnwägen  und Spielplatz vorbei, das man sich  schnell in Sicherheit bringen musste. Die Kleinen waren mit Melvin auf dem Spielplatz und bekamen einen riesen Schreck.  

 

 

Viel Kraft und Ausdauer brauchten wir für die heutige Etappe. Wir wollten zum Gipfel des Mount Whistlers kaufen - und nicht wie die meisten mit der Seilbahn hochfahren.  Mit einer Höhe von 2470 m und einem Anstieg von 1200 m auf 7km  war es eine lange Wanderung.  Zuerst ging es durch den Wald, dann über Felsbrocken ( der Hauptweg war nach einem Erdrutsch nur noch schlecht begehbar) und schmalen Pfaden nach oben.  Zwischendurch haben wir für ein paar Stunden unsere älteren Kinder verloren, beim Abstieg kamen sie uns endlich entgegen. Der Ausblick von oben war beeindruckend, leider waren wir sehr durchgeschwitzt und froren. Lange konnten wir daher nicht oben bleiben.  Nach 7 1/2 Stunden kamen wir wieder am Wohnmobil an.

 

Steil bergauf ging es bis zum Ende.  Die Kleinen gelben Markierungen zeigten uns den Weg.  

 

 

On the Road: Icefield Parkway, Radium Hot Spring, Coure d'Alene

 

Heute verließen wir Jasper und fuhren den Icefield Parkway in Richtung Lake Louise.  Es regnete und  es war frisch.  Aber das Wetter wurde besser.  Wir machten am  Columbia Icefield halt und besuchten den Gletscher.  In den letzten Jahren ist er stark zurück gegangen,  so dass wir ihn nur von weitem sehen konnten.  

 

 

Weiter ging es zum Mistaya Canyon. 

 

 

  1. Die Nacht verbrachten wur bei leichten Minusgraden am Silverhorn Campground.  

 

 

Der Morgen versprach gutes Wetter, wir fuhren weiter in Richtung Lake Louise. Unterwegs hielten wir ständig an, um etwas zu entdecken oder zu  erkunden. 

 

Am Peyto Lake konnten wir türkisfarbendes Wasser bewundern und Lennya hat ihren ersten kleinen Schneemann gebaut.  

 

 

Am Bow Lake ist Melvin mal wieder im Wasser - auch wenn es nur mit den Füßen war. 

 

 

Am Lake Louise war der Parkplatz super voll, so dass wir einen der letzten zwei RV Parkplätze bekommen haben.  Die Farbe des Wassers erstrahlt leider von der Uferkante nicht türkisfarbend, da die Sonneneinstrahlung nicht so otimal war. 

 

 

Eigentlich wollten wir ab hier in Richtung Vancouver fahren. Leider war der Highway gesperrt und die Umleitung hätte eine Tagesreise gedauert.  Daher haben wir beschlossen,  dass wir weiter in Richtung Süden fahren und die gewonnenen Zeit für andere schöne Erlebnisse nutzen wollten.  In britisch Colombia haben wir unseren nächsten Stopp am Marble Canyon eingelegt. Der Canyon war wunderschön und teilweise sehr tief.  Leider fahren die meisten Touristen dran vorbei, weil er sehr unscheinbar am Parkplatz beginnt. 

 

 

Zum Abschluss des Tages sind wir in Radium Hot Spring angekommen und haben unsere erste heiße Quelle besucht. Bei 39°C ging es ins Wasser.  Nach 1 1/2 Stunden hatten wir genug und haben uns im Ort an der Straßenseite eine erlaubte Übernachtung gesucht.  Weil es schon spät war gingen wir mal Essen. 

 

 

Am nächsten Morgen standen diese Tiere vor unserem Wohnmobil.  

 

Gefrühstückt haben wir auf einem Rastplatz mit guter Aussicht,  wenn die Wolken nicht so tief gehangen hätten.  Es regnete den ganzen Tag immer mal wieder.  

 

Unendlich lange Züge fahren durch die Rocky Mountains 

 

Wir verließen Kanada wieder und sind in Idaho zurück nach Amerika eingereist.  In Bonners Ferry haben wir an einem Sport - und Spielplatz einen freien Stellplatz gefunden.  Die Kinder konnten so noch etwas toben. 

 

Es ist Sonntag und wir schafften es mal in einem Gottesdienst zu gehen.  Die anderen Besucher nahmen uns freundlich auf. 

 

Freie Kirche 

 

Die Sonne schien heute auch wieder und so fuhren wir nach Coure d'Alene zum Lake Harrison Slough. Wir spazierten am Wasser und es gab einen sehr schönen Spielplatz unter riesigen Pinienbäumen. Am Abend gingen wir alle ins Kino und übernachteten auf einem Parkplatz.  

 

Im Kino 

 

ANFANG OKTOBER  2023

 

On the Road: Moscow, Hells Gate State Park,  Boise, Twin Falls 

- 8 Stunden Zeitverschiebung 

 

Mittlerweile ist es Montag,  der 2.10.23 und wir fuhren weiter auf der Interstate 95 nach Moscow ( wir übernachteten auf einem Gelände für Viehauktionen mit großem Spielbereich und Einkaufsmöglichkeiten) und nach Lewiston / Clarkston - einem geschichtsträchtigen Ort. Im Visitorcenter schauten wir einen Film über die beiden Entdecker Lewis und Clark an, wie sie zu Fuß von Ost nach West über die Rocky Mountains gelaufen sind. In Lewiston lag der Hells Gate State Park, wo wir auch übernachtet haben.  Der Park war von Hügeln und dem Snake River umgeben. Bei einer Wanderung lernten wir die Umgebung gut kennen.  

 

 

Wir fuhren weiter nach Boise  ( Ortsteil Meridian) und nächtigen auf einem freien Parkplatz.  Vorher spielten die Kinder im Heros Park.  Unterwegs machten wir am Snake River Pause,  mit einer fantastisch Aussicht.  

 

Unterwegs am Snake River 

 

Happy Birrhday Melvin. Wir gefeierten Melvins 18. Geburtstag mit Kuchen, Geschenken und Deko. 

 

 Mittags fuhren wir zum Bruneau Dune State Park.  Wir wollten dort mit geliehenden Bords in den Sanddünen surfen. Das Wetter war mit 23°C sommerlich warm. Das Surfen machte riesigen Spaß, obwohl wir bei den ersten Versuchen viel im Sand landeten. Das Bord hatte keine Kanten, auf denen man gleiten konnte. Die kleinen Kinder bekamen  ein Sitzbord und hatten auch ihren Spaß.  

Der Campingplatz lag traumhaft in der Natur.  Abends machten wir einen kleinen Spaziergang in den Dünen und um den See.  

 

 

 

Wir wären gerne noch einen Tag länger in Bruneau geblieben,  aber der gesamte Campingplatz war für die kommende Nacht reserviert.  Es ist Samstag und schönes Wetter,  da wollten viele hier her kommen. 

Also ging es wieder auf die Straße nach Twin Falls. Die Stadt liegt am Canyon  des Snake Rivers und hat, laut Internet,  eine Menge Wanderwege und Aussichtspunkte. Leider waren bis auf ein Wanderweg, der Canyon Rim Trail, alle anderen gesperrt. Das war schon ärgerlich,. Überall waren Baustellen vorhanden und man durfte in die Gebiete nicht rein. 

 

Perrin Memorial Bridge

Über diese Brücke sind wir nach Twin Falls gefahren.  Es ist eine der wenigen Brücken in Amerika,  von der man sogar mit seinem Paragleiter springen kann.  Am nächsten Tag haben wir zwei Mutige mit ihren Rucksäcken gesehen,  die nach der Abflugrampe gesucht haben.  

 

Wandern am Canyon Rim Trail 

 

 

On the Road: City of Rocks, West Wendover,  Salt Lake City

 

Steffen hat einen weiteren kleinen, eher unbekannten Nationalpark auf unserer Route gefunden.  Esging weiter inach City of Rocks National Reserve. Ein kleines Kletter- und Wanderparadies zwischen den Felsen. Und es waren eine Menge Kletterer unterwegs.  

 

Am Campground erfuhren wir abends,  das gleich um die Ecke ein Hot Spring existiert.  Wir aßen schnell Abendbrot und fuhren noch dahin.  Es gab 4  unterschiedlich heiße Pools,  mit Temperaturen zwischen  geschätzten 34 und 41°C. Der abendliche Sonnenuntergang und Sternenhimmel waren im heißen Wasser wunderbar zu beobachten.  

 

Unser nächstes Tagesziel hieß West Wendover, eine kleine Ortschaft westliche von Salt Lake City und der Salzwüste. Um dorthin zu gelangen, fuhren wir 30 Meilen über eine Schotterstrasse um einen Berghang zu überqueren.  Das dauerte ewig. Die Anwohner waren bestimmt auch etwas verwundert,  was wir mit unserem großen Gefährt auf einer solchen Straße machten.

Die Stadt West Wendover (wenn es denn überhaupt eine Stadt war) bestand nur aus Casinos und Hotels. Also nix für uns. Wir wollten aber eh zur Salt Lake Rennstrecke, die bekannt für seine Weltrekorde der schnellsten Autos war.  Am heutigen Tag konnte man leider nicht mit dem Auto oder Wohnmobil auf die Rennstrecke fahren,  da Wasser auf der Strecke war. Nur der asphaltierte Teil war befahrbar.  

 

Die Schotterstraße nahm kein Ende 

Begrüßungsschild in West Wendover 

 

Rennstrecke in der Salzwüste 

Normalerweise kann man hier die schnellsten Geschwindigkeiten mit speziellen Autos erreichen.  

 

Unser Stellplatz für die Nacht gehörte zum sogenannten BLM ( Bureau of Land Management). Man campt wild mitten in der Natur auf meist ausgewiesene Plätze,  wobei der nächste Nachbar schon mal 100m entfernt stehen kann.  Unser Platz lag unterhalb der Felsen und gegenüber der Rennstrecke.  So hatten wir einen herrlichen Ausblick und konnten noch einen kleinen Spaziergang in die Berge machen.  

 

Unser Wohnmobil ist gerade noch so zu sehen. Der nächste Nachbar ist noch nicht mal im Bild.  

 

Sonnenaufgang am nächsten Morgen 

 

Weiter ging es nach Salt Lake City wobei wir die große Salzwüste durchquerten. Wir bekamen mitten in der Stadt einen Parkplatz und konnten von dort direkt zu den Sehenswürdigkeiten gehen.  Als erstes hatten wir den Temple Square ins Auge gefasst,  eine riesige alte Kirche.  Kurz bevor wir da waren,  sahen wir, dass der Tempel komplett eingerüstet war. Die Baustelle war ziemlich umfangreich,  so dass wir nicht mal nah ran kamen.  So gingen wir in die daneben liegenden Assembly Hall. 

Beim Versuch das Informationscenter zu besuchen,  stellten wir fest,  daß heute sogar ein Feiertag in Utah war, der Kolumbus Day.  Deshalb war die Stadt auch so leer. 

In der City Creek Mall konnten wir uns aber noch stärken. 

Mit neuer Kraft ging es hoch hinaus zum Utah State Capitol, welches komplett aus Marmor bestand.  

Auf dem Rückweg zu unserem Wohnmobil,  kamen an der Cathedral of the Madelene vorbei, die im europäischen Stil gebaut wurde. Wir kamen direkt zum Abendgottesdienst  rein und sind daher nur kurz geblieben.  

 

In und auf der Salzwüste

Eingerüsteter Temple Square

 

Utah State Capitol 

 

Die Nacht verbrachten wir in einem Vorort von Salt Lake City,  in Saratoga Springs bei Walmart.  Wir mussten erstmal unsere nächsten Tage planen,  da wir etwas mehr Zeit zur Verfügung hatten. 

 

Mittlerweile stehen wir vor den Toren der großen und bekannten Nationalparks.  Es gibt aber drum herum noch ein paar kleinere, ebenso interessante State Parks zu sehen.  Das Problem war nur, das viele Campgrounds schon geschlossen waren. Nach langem Hin und Her haben wir beschlossen, unsere eigentliche Route ein wenig zu ändern und den Bryce Canyon vorzuziehen.  Der Vorteil war, es fuhr noch für ein paar Tage ein Shuttlebus zu den einzelnen Aussichtspunkten und Wanderwegen.  Der Nachteil war, durch das gute Wetter, war der Canyon ziemlich voll. Wir bekamen im eigentlich geplanten Gebiet keinen Stellplatz mehr und mussten direkt vor dem Bryce Canyon Eingang einen teuren Stellplatz nehmen. Dafür konnten die Kinder  wieder in einem heißen Hot Tube gehen und wir endlich unsere Wäsche mit der Maschine waschen und trocknen. 

 

Eindrücke von Unterwegs 

 

Es ist gar nicht so einfach die Erlebnisse von heute zu beschreiben. Der Bryce Canyon war wunderschön / unbeschreiblich.

  Mit dem Shuttlebus sind wir zum Bryce Point gefahren. Von dort ging unsere 18 km lange Wanderung über den "Peek a Boo Loop" los. Die sogenannte Hoodoos sahen in der Sonne wunderschön aus und mit jeder Biegung die wir liefen,  änderten sich auch die Lichtverhältnisse und man sah immer wieder neue Details.  Weiter ging es zum "Inspiration Point" , "Sunset" und " Sunpoint".  Das Wetter war sonnig warm (25°C). Abends kühlte sich die Luft schnell ab, so daß erste Schneeflocken rieselten. In der Nacht ging das Thermometer auf-3°C runter.  

 

 

Da mussten wir mit dem Wohnmobil durch 

 

4 Tage Bryce Canyon 

 

 

Am zweiten Tag nahm ich mir morgens die Zeit für ein paar Sonnenaufgangsbilder. Diese Idee hatten auch sehr viele andere Parkbesucher gehabt,  so dass man seinen Platz für gute Fotos suchen musste.

 

 

Der Sonnenaufgang zog viele Leute an

 

Nachdem alle endlich aufgestanden waren,  ging es mit dem Shuttlebus raus aus dem Bryce Canyon zu einem größerem Souvenirshop. Am Ziel sahen wir einen Zeitzeugen vergangener Tage aus Magdeburg, der seit über 10 Jahren dort schon stand. 

 

Den Kindern wollten wir heute eine kleine Wanderpause gönnen. Daher fuhren wir mit dem Wohnmobil nachmittags den ganzen Canyon entlang,  bis zum Rainbow Point. Unterwegs hielten wir an verschiedenen Aussichtspunkten. Am Rainbowpunkt spazierten wir doch ein wenig und wollten den Sonnenuntergang betrachten.  Aber gerade heute war die Sicht nicht optimal.  So kochten wir schnell was und genossen den Abend im untergehenden Sonnenschein.  

 

 

Tag 3 im Bryce Canyon.  Heute stand eine Wanderung auf dem Fairylandtrail an. Wieder ging es hoch und runter und am  Ende  der 15 km hatten wir genug Höhenmeter mit den Beinen bewältigt  Das Wetter war in der Sonne sehr warm,  im Schatten wehte ein kalter Wind.

Im Visitorcenter schauten wir uns im Auditorium Informationen über den Bryce Canyon an. Abends gab es einen Vortrag über die bevorstehenden Sonnenfinsternis.  

 

 

Der Park war heute morgen sehr voll und wir mussten für einen guten Platz, um die Sonnenfinsternis sehen zu können,  etwas suchen.  

10.28 Uhr war es soweit,  die Sonnen und der Mond näherten sich ihrem Höhepunkt.  Das Fotografieren mit dem Handy und der speziellen Brille war am Anfang nicht ganz einfach,  aber irgendwann klappte es ganz gut.  

In der Zeit der Sonnenfinsternis wurde es immer kälter und die Finger und der Körper fingen an zu zittern.  Die Kälte der letzten Tage war auch schon ein Zeichen für die bevorstehende Konstellation.  Danach wurde das Wetter schlagartig wieder warm, auch nachts.  

 

Geschafft - der Mond verdeckte die Sonne zu 90 %. 

 

 

Als das wunderschöne und sehr seltene Spektakel vorbei war, ging es zu einer kleineren Wanderung. Der Navajo und Queens Garden Trail waren heute unser Ziel. Es erwartete uns wieder eine schöne Landschaft.  

 

Erkennt ihr die Queen 😄? 

 

MITTE OKTOBER 2023

 

3 Tage Glen Canyon 

 

Am frühen Morgen ( 6 Uhr) machten wir uns auf dem Weg zum Glen Canyon.  Er ist ein Teilgebiet vom Grand Canyon.  Der Glen Canyon besteht aus rotem Gesteinsfelsen und Sand. 

Wir bekamen einen Stellplatz auf  dem höher gelegendem Lee Ferrys Campground und konnten auf dem Colorado River hinab schauen.  Das Wetter war die ganzen Tage sonnig und heiß (29°C bis 31°C). 

In den 3 Tagen machten wir drei unterschiedliche Wanderungen. Die erste Wanderung ging an der Lonely Dell Historic Ranch entlang. Die Ranch konnte man sich anschauen und das Obst von dort pflücken.  Wir hatten das Glück leckere Birnen zu finden. Der Trail ging durch rotem staubigen Sand und ohne Ziel immer am Paria River entlang.  Insgesamt sind wir 18 km gewandert.  

Danach ging es ins kühle Nass des Colorado Rivers. 

 

 

Unser Stellplatz und morgendlicher Ausblick aus dem Wohnmobil waren sehr naturnahe. 

 

Am nächsten Tag nahmen wir uns den Cathedral Wash Trail vor. Um dahin zu gelangen,  mussten wir 5km (one way) an der Straße entlang laufen  ( so was machen bestimmt nur Deutsche). Der Traill selbst ist nur 2.5 km lang, aber anspruchsvoll. 

Der Cathedral Wash Trail ist ein fast ausgetrocknetes Flussbett. Die steilen Felswände ragten manchmal bis zu 30m über uns. Die ersten Meter waren auch noch sehr einfach zu bewältigen,  bis wir zu der von Wasserfällen ausgewaschenden Schlucht kamen.  Mit vielen Klettereinheiten, schlängelten wir uns an schmale Kanten hoch und runter.  Grifffestigkeit wsr hier super wichtig. Manchmal mussten wir aich einen Teil des Weges kriechend zurück legen.  Nicht immer war der Weg eindeutig erkennbar,  gerade auf dem Rückweg sollte man auf kleine Steinhaufen achten, die einem zeigten, wo wir wieder hoch klettern musste. Belohnt wurde man am Ende des Trails mit einer wunderschönen Aussicht auf dem Colorado River und einem kleinen Picknick.  Die Füße konnte man auch ins Wasser halten.  

 

Da müssen wir jetzt runter 

 

 

Ein neuer Tag mit einer weiteren Wanderung lag vor uns. Dieses mal war River Trail unser Ziel. Den Fluss entlang laufen, fanden unsere Kleinen erstmal nicht so spannend,  bis sie den Weg gesehen haben, bzw. ihn gesucht haben.  Wir liefen immer 5m über dem Wasser in den Felsen entlang.  Solange die Kinder klettern konnten,  war alles in Ordnung.  

 

An den Felsen (hinterer Teil des Bildes) verlief der Weg

Am Ende des Weges gab es einen schönen Lunchplatz

 

Zum ersten Mal hatten wir Probleme mit dem Wohnmobil.  Die Batterien hatten sich komplett entladen. Wir standen auch schon 4 Tage ohne externen Strom. Unser Stellnachbar konnte uns zum Glück helfen. 

 

2 Tage Page und Antelope-Canyon 

-9 Stunden Zeitverschiebung 

 

In Page schauten wir uns zuerst den großen Glen Damm an,  der das Wasser zwischen dem Lake Powel und Colorado River regelt. Ein sehr gewaltiges Bauwerk mitten zwischen dem Canyonwänden. 

Danach suchten wir was kleines zu Essen, ehe wir uns zu einem kleinem Badestrand in der Nähe des Damms aufmachten.  Vom Parkplatz zur Badebucht war der Weg über wunderschöne Gesteinsschichten zu ergehen. Das Wasser war klar, tief und wunderbar zum Schwimmen geeignet.  

 

So macht der Weg zum Badebereich Spaß 

Diese und kommende Nacht verbrachten wir auf dem Walmartparkplatz in Page.  Wir kamen uns aber wie auf einem Campingplatz vor,  da mit uns ca. 20 andere Wohnmobile nächtigten. 

Heute stand der Antelope-Canyon an. Die Karten dafür mussten wir 6 Monate vorher schon kaufen.  Mit einem Transporter fuhren wir 20 Minuten auf sandigen, sehr holprigen Wegen zum Canyon.  Wir saßen ohne Verdeck auf der Laderampe. 

 

 

Unser Guide war eine nette Navajo die sich viel Zeit nahm um unserer Gruppe den Canyon zu erklären und machte selbst auch einige Familienfotos, damit alle Personen aufs Foto kamen.  

Am Anfang hatte ich noch einige Probleme mit der Einstellung der Helligkeiten, daher sind die Fotos etwas roter geworden.  Irgendwann hatte ich den Dreh raus und es wurde besser.  Das Problem war, dass es im Canyon selbst sehr dunkel war und das Licht durch schmale Spots von oben eintraf. 

 

Für die Schönheit des Canyons lasse ich die Bilder sprechen 

 

 

5 Tage Grand Canyon 

- 8 Stunden Zeitverschiebung 

 

Den Grand Canyon Village Campground hatten wir rechtzeitig gebucht,  so daß wir diesmal mitten im Park standen und Problemlos den Shuttlebus nutzen konnten.  

Wir starten unsere Wandertage mit einer 25 km langen Wanderung am Rim, von South Kaibab bis zum Hermes Rest, mit vielen guten Aussichten zum Canyon.  Das Positive an der Route war, sie hatte nur wenig Steigung und alle ca 2 km hätten wir in den Shuttlebus steigen können.  Wir haben aber durchgehalten.  

 

Am North Rim (genau gegenüber) wurde das Gebiet kontrolliert abgebrannt,  was man an dem grauen Streifen im Hintergrund ganz gut sieht und die Luft sehr diesig machte. 

 

 

Unsere zweite Wanderung ging in den Canyon rein. Wir wanderten an dem Tag 7.5 km und 930 Höhenmeter für eine Strecke von Bright Angel Trail zum Indiens Garden.  Der Weg war dementsprechend steil und kurvenreich. Die meiste Zeit lief man auf lockerem Sandboden. Der Indien Garden war eine kleine Oase mit Zeltplatz und kleinem Wasserlauf. Der Rückweg nach oben war ganz schön anstrengend.  

 

Kurvenreicher Trail 

 

Pause im Indiens Garden 

 

Bis ganz nach oben müssen wir noch gehen 

 

 

Am nächsten Tag gönnten wir uns etwas Ruhe, wir fuhren mit den Shuttlebussen zu verschiedenen Aussichtspunkten und wanderten nur ganz kurze Strecken.  

 

Morgendliche Besucher an unserem Wohnmobil.  Die Tiere haben mit ihrer Zunge unsere Wasserleitung gelöst und waren dankbar für das Trinkwasser 😀

 

Am nächsten Tag wollten wir es wissen.  Unser Ziel war es den Canyon diesmal bis zum Colorado River zu laufen und wieder hoch und das in 9 Stunden.  Das hieß für uns 15 km Strecke und 1600 Höhenmeter pro Richtung.  Wir starteten wieder am Bright Angel Trail. Bis zum Indiana Garden liefen wir diesmal sehr zügig.  Auf dem zweiten Teilstück ging es tief in den Canyon rein,  vorbei an schokoladenbraune, türkisfarbende, bronxefatbene oder roten Gesteinen. Endlich am Colorado River angekommen,  gab es eine kleine Pause.  Uns lief ein wenig die Zeit davon, da der Sonnenuntergang sehr zeitig war. 

 

Dezentes Hinweisschild um seine Kräfte für den Ab- und Aufstieg nicht zu überschätzen 

 

Schokoladenbraune Felsen 

 

Der Weg nach unten wollte keine Ende nehmen 

 

Pause am Colorado River 

 

Den Rückweg wollten wir über South Kaibab nach oben steigen. Dieser Weg sollte etwas kürzer, weniger Kurvenreich dafür aber steiler sein. Dafür mussten wir aber einige Meilen am River entlang laufen und zwei Brücken überqueren.  

 

1. Brücke 

2.  Brücke 

 

Mit der Durchquerung des Tunnels an der zweiten Brücke fing der Aufstieg an. 1600 Höhenmeter immer nur hoch laufen. Da wir den Weg gar nicht kannten,  konnten wir uns auch an nichts orientieren wie weit der Weg eigentlich ist.  Unsere beiden Jungs sind den Berg förmlich raufgefogen, während wir 4 anderen den Weg etwas langsamer gingen. Die Sonne begann auch schon unterzugehen und es war kein Ende in Sicht.  Die letzten ca 2.5 km liefen wir mit Taschenlampen.  Oben angekommen mussten wir auch noch zum Shuttlebus rennen,  der gerade einfuhr.  Es wurde nämlich langsam kalt.  

 

Die ersten Schritte nach oben

 

Den Weg sind wir zum Glück schon hoch gelaufen 

 

Sonnenuntergangsstimmung

 

On the Road: Monument Valley, National Bridges und Moab

 

Weiter ging es weiter in Richtung Monument Valley.  In das Gebiet selbst sind wir nicht rein gefahren,  die roten markanten Sandsteinformationen konnte man auch von der Straße beobachten.  Für das Valley hätten wir 64$  Eintritt pro Tag und einen überteuerten Campground zahlen müssen.  Eine Alternative fanden wir im Sleeping Bear Campground, der einsam Mitten in den roten Felsen lag.  Abends kam eine Navajofrau vorbei,  erzählte ein wenig über den Namen des Campgrounds und das Gebiet.  

 

Die markanten Steinformationen sah man gut vom Highway aus 

 

Sleeping Bear Campground mit wunderbaren Blick auf die Felsen 

 

 

Da wir das Monument Valley nicht besucht hatten,  konnten wir ein anderes ungeplantes National Monument besuchen.  Das Naturell Bridges Monument liegt etwas abseits und wir mussten einen Bergpass auf einer Schotterstrasse überqueren.  Manchmal war es sehr eng, da unser großer Wohnwagen gar nicht für die Straße geeignet war.  

 

Auf den Wanderwegen konnten wir drei Naturel Bridges bewundern.  Außerdem wurde jegliche Arten von Treppen,  Leitern und andere Abstiegsmöglichkeiten in die Trails mit eingearbeitet.  

 

Sipapu Bridge

 

Kachina Bridge 

 

Owachomo Bridge 

 

Unser erstes größeres Problem am Wohnmobil tat sich auf, unsere Batterie war morgens seit zwei Tagen immer leer.  Zum Glück hatten wir eine externe Starterbatterie gekauft um im Notfall mobil zu bleiben. In Moab wollten wir in einer Werkstatt das Problem repariert bekommen. Davon müssen wir mal berichten:                                      Von unserem Wohnmobilverleiher hatten wir Adressen für Werkstätten bekommen.  Die erste Werkstatt hatte keine richtige Lust sich unserem Problem anzunehmen ( es war ja auch Freitag), die zweite Adresse war ein Autoteilverkäufer und hat sich schon mal unsere Batterie angeschaut. Wir hätten eine neue Batterie kaufen können,  aber das Einbauen hätten wir machen müssen.  Während wir das mit unserem Verleiher klären wollten,  stand plötzlich ein Mann neben uns, der sich unserem Problem einfach annahm,  mit unserem Verleiher sprach und alles regelte.  Er kaufte eine neue Batterie,  setzte sie ein und alles lief wieder.  Wie es sich herausstellte, war der Mann ein mobiler Automechaniker. Er wollte nicht mal Trinkgeld haben. Sehr dankbar sind wir abends am Grandstaff Campground am Colorado River angekommen.  

 

 

2 Tage Canyonlands 

 

Von Moab aus kann man zwei Nationalparks anfahren.  Wir entschieden uns als erstes für den Canyonland Nationalpark.  Er besteht aus drei nicht miteinander verbundenen Einheiten.  Wir fuhren in das Gebiet "Island in the Sky" und wanderten in den nächsten beiden Tagen verschiedene Wanderwege. Wie immer waren die Pfade sehr sandig, das Klettern spaßig und das Finden des richtigen Weges Teil der Wanderung. 

Das Klettern macht deshalb Spaß weil man die Berge einfach hoch geht, manchmal auf direktem Wege.  Es gibt meistens keine richtigen Wege,  der Sandstein ist so haftend  (bei guten Schuhen) das man auch stärke Steigungen fast mühelos schafft. 

 

Hier markieren Steintürmchen den richtigen Weg

 

Direkter Aufstieg auf dem Aztec Buttes

Weiter ging es am nächsten Morgen zum Mesa Arch und zum Wanderweg "The Neck". Dort wanderten wir im und am Canyon entlang. In der Nacht hatte es geregnet, in den höheren Lagen geschneit,  und man sah die schneebedeckten Hänge des  La Sol's Mountain. 

 

Mesa Arch

Aussichten auf dem Wanderweg " The Neck"

Schneebedeckte Hänge des La Sol's Mountain 

 

Am Nachmittag verließen wir den Canyonland Nationalpark und fuhren ein paar Meilen in Richtung Moab zum Poison Spider Trailhead. Dort kann man Dinosaurierspuren entdecken und etwas weiter entfernt den Longbow Arch. 

 

Dinosaurierspuren

 

Longbow Arch 

 

2 Tage Arches Nationalpark 

 

Für den Arches Nationalpark braucht man bis Ende Oktober eine Permit um in den Park zu kommen.  Wir hatten Glück und gleich eine für unsere Wahltage bekommen.  (In den Sommermonaten ist das nicht so einfach) 

Im Arches Nationalpark besuchten wir den Rundweg Devils Garden mit seinen vielen Seitenabstechern. Auf diesem Weg befanden sich der Landscape Arch, eine sehr dünne Steinformation, der Navajo Arch, Double O Arch oder Dark Angel.  

 

Landscape Arch 

Navajo Arch

 

Double O Arch

 

Dark Angel 

 

Am nächsten Tag stand Utah's Wahrzeichen auf dem Programm,  der Delicate Arch. 

 

 

Weiter ging es zu den North und South Windows , Double Arch oder Garden Eden. Überall waren schöne Gesteinsformationen zu sehen.  

 

Double Arch

North und South Windows 

Garden Eden 

 

Halloween haben wir in Moab auch ein wenig gefeiert und sind durch ein Wohngebiet gezogen und "trick or treating" gerufen. De Häuser waren leider nicht so schaurig geschmückt wie erwartet. 

 

En Teil unserer Ausbeute 

 

Anfang November 2023

 

Der Campground Grandstaff,  wo wir ein paar Mal übernachtet hatten,  lag am gleichnamigen Wanderweg. 

Der Weg führte9 uns am Bach entlang,  den wir einige Male überqueren mussten.  Am Ende des Trail entsprang der Bach aus einer Quelle die aus dem Felsen kam.  Darüber spannte sich die Memorial Glory Bridge in wunderschöner Maserung. 

 

Memorial Glory Bridge 

Aus dieser Felsspalte entsprang der Bach 

 

Goblin State Park 

 

Für einen Tag besuchten wir den Goblin State Park, der uns empfohlen wurde.  

Der Campground lag in einer schönen Naturkulisse. Der Park bestand aus einzigartigen Gesteinsfelsen,  den Goblins. Er wurde in drei hintereinander liegende Bereichen aufgeteilt , den Valleys, und wir konnten uns  frei bewegen ohne Vorgabe von Wanderwegen. Das war ein großer Abenteuerspielplatz für die Kinder.  Man musste aber schon darauf achten, das man sich nicht verlor.  

 

Campground 

 

Goblins 

 

3 Tage Capitol Reef

 

Wir fuhren weiter zum Capital Reef Nationalpark. Ohne Probleme bekamen wir einen Stellplatz im Fruita Campground.  Capitol Reef wurde geprägt durch seine Obstplantagen, der vom Freemont River sein Wasser erhielt.  Viele eher kleinere Wanderungen sind dort möglich. 

Wir wanderten in den beiden Tagen den Grand Wash Trail mit dem Cassidy Arch , die Hickman Bridge und den Capitol Gorge Tralhead. Die Nachmittage verbrachten wir mit Faulenzen in der Sonne,  beim Kartenspielen oder Schularbeiten erledigen. 

 

Grand Wash Trail 

300 Höhenmeter zum Cassidy Arch, auf 2,4 km

Cassidy Arch

Capitol Gorge Trail 

Die "Waterpockets" sind für den Capitol Reef bekannt 

Abendstimmung am Campground 

 

 

2 Tage Grand Staircaise-Escalante National Monument 

 

Der Grand Staircaise-Escalante ist ein sehr ungewöhnlicher Park. Die Wanderwege erreicht man nur über unbefestigte Schotterstrassen mit Waschbrettauswaschungen ( über 50km Länge) und nach Regenfällen sind diese nicht passierbar. Eine größere Bodenfreiheit im Auto ist auch ratsam (hatten wir natürlich nicht). Trotzdem wollten wir hier einige Trails besuchen.  Die Nächte verbrachten wir auf einem der vielen BLM Stellplätzen, die ab und zu von der Schotterstrasse abgingen.  Einsamer kann man kaum in einem touristisch besuchten Park nicht campen.

Unser erstes Ziel war der Calf Creek Trail,  den man noch gut über den Highway erreichen konnte.  Der Trail ging ein paar Meilen durch die Landschaft ehe wir am Ende vor einem doch recht großem Wasserfall standen.  

 

 

Einsamer Stellplatz im Nirgendwo

 

 

Am zweiten Tag war unser erstes Ziel der Big Horn Canyon.  Um dorthin zu gelangen, mussten wir einige Meilen durchs Gebüsch,  Flussbettüberquerungen und tiefen Sand laufen. Auf dem Rückweg hatten wir uns einige Male im Gebüsch verirrt. 

Am Ende wurden wir mit einem farbenfrohen Canyon belohnt.  

 

Unser Weg zum Big Horn Canyon 

 

Im Canyon 

Die Farben und Streifen sahen sehr interessant aus 

 

Unser zweites Tagesziel war der Zebra Slot. Auch hier mussten wir erstmal einige Meilen hinlaufen. 

 

Absperrung für die Tiere im Flussbett 

 

Im Zebra Slot 

Die Farben waren hier ganz anders

 

Und es wurde immer enger. Die Sandspur zeigt die Breite des Weges 

Irgendwann ging es für mich in dem Trail nicht mehr weiter, weil er immer enger im Fussbereich wurde und ich meinen Fuß nicht mehr vorwärts bekam.  Die anderen schafften noch ein Stückchen weiter,  ehe sie auch aufgeben mussten. 

 

2 Tage Zion Nationalpark 

 

Den Zion Nationalpark erreichten wir Mittags und bekamen keinen Stellplatz (wie erwartet) mehr auf dem Campingplatz.  Wir mussten eine Weile warten, ehe wir die Information vom Ranger bekamen,  und verloren dabei Bennet aus den Augen. Nach 20 Minuten Suchen, haben wir ihn endlich gefunden.  Er hat das entfernteste Klo besucht. 

Im Park selbst gab es ein Shuttlebus.  Dieser brachte uns zuerst zum "Weeping Rock". Dort konnten wir nach einer sehr kurzen Strecke überhängende Felsen mit Pflanzenbewuchs und tropfendem Wasser bewundern. Der interessantere Trail ( Hidden Canyon) ist leider nicht mehr zugänglich.  

Weiter ging es mit dem Bus zur Endhaltestelle, dem "Temple of Sinawava". Dort wanderten wir den "River Trail ". Im Sommer oder mit speziellen Regenhosen und Schuhen (die man sich im Ort vor dem Nationalpark leihen kann) kann man auch durch den Fluss (teilweise Hüfthoch, daher für unsere Jüngsten nicht so geeignet) wandern. Im Sommer sind dort Massen an Touristen unterwegs, wenn der Wasserstand nicht so hoch ist. 

 

Parken am Visitor Center

 

Überhängende Felsen

 

Shuttlebus 

 

Herbstlaub 

 

Die zwei Nächte verbrachten wir wieder auf einem BLM Stellplatz, da wir mittlerweile die App (iOverlander) zum Auffinden solcher Plätze hatten. 

 

Für den Wanderweg " Angels Landing" ( Highlight des Parks) mussten wir an einer Lottery teilnehmen,  um eine Permit  für den nächsten Tag zu gewinnen. Das erledigten wir gleich am frühen Vormittag.  

Danach ging es mit dem Shuttlebus zur Haltestelle 'Court of the Patriarch" uns starteten unsere Wanderung am " Sand Bench Trail". Wie der Name es schon verrät, mussten wir durch tiefen Sand 10km hoch und runter laufen.  Es war wie am Strand,  nur ohne Wasser.  

 

 

Weiter ging es zum auf dem "Pool Trail" und " "Middle Emerald". Hier lief man eine Schleife innerhalb des Canyons und hatte fantastische Ausblicke. Zwischendurch nahmen wir noch den Aufstieg zum "Upper Emerald". Um wieder zur Bushaltestelle zu kommen, mussten wir noch den "Kayenta Trail " wandern. Nach 16 km hatten wir alles geschafft.  

 

Upper Emerald 

 

Zurück am Visitor Center bekamen wir die Nachricht das wir keine Permit für den Wanderweg " Angeles Landing"  bekommen haben.  Somit ist im Zion Nationalpark alles erwandert was ging. Wer ein kleines Auto zur Verfügung hat, kann noch durch das Tunnelsystem fahren,  welcher für uns aber gesperrt ist. Dort gibt es auch noch ein paar wenige Wanderwege.  Somit haben wir wieder ein paar Tage Zeit in unserer Planung gewonnen.  Mal schauen wofür wir sie nutzen können.  

 

Da der Blog zum Lesen zu lang wird, werde ich ihn hier beenden und einen zweiten Teil eröffnen.  

DANKE schon mal fürs Lesen und Kritik zurück geben.  

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