Urlaub in Österreich / Zillertal

In unseren Herbstferien fuhren wir mit Freunden nach Kaltenbach ins Zillertal, wo wir uns eine Woche in einer Ferienwohnung zusammen erholten. Die Ferienwohnung war sehr groß, wir waren aber auch 10 Personen. Zur unserer Freude war der hauseigene Pool mit Sauna direkt gegenüber von unserer Eingangstür und es waren kaum andere Urlaubsgäste zu dieser Zeit dort.


Hauseigener Pool
Unsere erste Wanderung ging zur Almluft. Der Anstieg im Waldbereich war steil, aber schnell. Auf der Straße waren dann viele Autos unterwegs. Nicht jeder konnte die ca. 4km nach oben laufen. Das Wetter gab für Ende Oktober sein Bestes, 20°C - T-Shirt Wetter.
Nach jeder Serpentine konnte man neues Entdecken.






Am nächsten Tag MUSSTEN wir zur Ahornbahn nach Mayrhofen fahren. Es war der letzte Tag wo sie fuhr, ehe sie für die Wintersaison vorbereitet und geshlossen wurde.
Oben war es doch kälter und windiger als angenommen. Doch den Kindern war es egal. Am See wurde gespielt, so lange bis ein Kind ins Wasser fiel. Damit teilte sich unsere Gruppe. Ein Teil ging in Richtung Gipfelkreuz, die andere kleiner Gruppe musste an der Bergstation die Schuhe mit einem Heißluftföhn (Danke an die Liftwärter für den Heißluftföhn) trocknen. Beinahe sind mir die Schuhe noch verbrannt. Wenigsten die Hose trocknete im Wind sehr schnell.
Als alles trocken war, gingen wir am Bergrand entlang und genossen das großartige Panorama, bis die anderen zurück kamen.
Eine alte historishe Gondel zeigte die einfachere Möglichkeit auf den Berg zu kommen.



Die Wandergruppe hat derweil ihr Ziel erreicht und wunderbare Bilder aufgenommen, obwohl das Wetter etwas diesig war. Lange blieben wir dann nicht mehr auf dem Berg, die Kinder wollten unbedingt im Pool baden gehen und die Erwachsenen in der Sauna erholen.




Abends sind zwei aus unserer Gruppe noch zu einer spontanen kleinen Wanderung aufgeborchen. Zufällig erreichten wir auf der gegenüberliegenden Bergseite einen relativ großem Wasserfall. Im Sommer hätte man dort auch im Hochseilgarten bis zum Wasserfall klettern können.


Beim Rumstöbern von Prospekten sind wir auf das ehemalige Silberbergwerk in Schwaz gestoßen. Dieses Ziel nahmen wir am nächsten Tag in Angriff. Nach einer kleinen Auto- bzw. Fahrradfahrt (ein Auto reicht nicht für uns alle), konnten wir in das Bergwerk einfahren. 800m ging es teilweise durch enge und dunkle Gänge ins Innere des Bergwerkes. Dort erzählte uns unser Führer viel wissenswertes über das Bergwerk. Einiges wurde auch per Video auf die Steinwände projiziert. Ein altes riesiges Entwässerungsrad wurde am Ende der Tour auch angeworfen und man konnte nur erahnen wie schwer die Arbeit im Bergwerk wirklich war.





Ufer von Schwaz
Die schönste Klamm Tirols "Die Wolfsklamm" war unser nächste Wanderziel. Während des Aufstieges auf schmalen Treppen und Wegen am Berghang, konnte man sich an der spektakulären Flusslandschaft nicht satt sehen. Nach jedem Meter gab es etwas neues zu sehen oder durch den veränderten Blickwinkel wurde alles noch interessanter. Beim Wasser ist es wie mit Lagerfeuer, man kann stundenlang hinschauen, ohne Müde zu werden.
Auf Steinschläge sollte man jederzeit vorbereitet sein, auch wenn die Schilder dafür erst später einen darauf hinweisen. Die Steine halten sich nicht an diese. Aber mit ein wenig Glück sind die Steine nicht direkt auf unsere (bzw. meinem) Kopf gefallen, sondern direkt hinter mir.
Da wir sehr viele Fotos von der Klamm gemacht haben, ist es sehr schwer sich für ein paar wenige zu entschieden. Aber sehr selbst wie herrlich es dort war









Am Ende der Wolfsklamm konnte man entweder auf einem anderen Weg wieder zurück gehen (die Klamm an sich ist nur in eine Richtung begehbar) oder noch höher zum Benedektinerkloster Georgenburg steigen. Wie nahmen diesen Weg auf uns.





Auch Autos fahren über die Holzbrücke und Schlucht

An unserem letzten Ferientag wollte das Wetter nicht mehr so mitspielen. Erst regnete es und dann fing es an zu schneien. Die Kinder blieben erstmal im Pool oder spielten Karten. Nachmittags ging es dann doch raus, die anderen wollten den nahegelegenen Wasserfall auch noch sehen. Durch Schneematsch ging es den kleinen steilen Anstieg rauf. Es gab nun auch mehr Wasser am Wasserfall und man konnte nicht mehr bis nach unten gehen. Dafür war es einfach zu glatt und nass. Die schneebedeckten Felder strahlten eine wunderbare Ruhe aus.



Nach einer Woche war unsere Zeit im Zillertal vorbei. Bisher kannten wir die Region nur zum Skifahren, aber ein Urlaub zu anderen Jahreszeiten ist hier wunderschön und nie langweilig.

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