2. Teil: 6 monatige Reise durch USA,  Kanada und Mexiko 

 

 

ANFANG  NOVEMBER 2023

 

2 Tage St. Georg / Utah 

-8 Stunden Zeitverschiebung 

Da wir ein paar Tage Zeit gewonnen hatten, verbrachten wir mal wieder Zeit in einer Stadt,  in St. Georg. Zuerst besuchten wir den Pioneer Park mit seinem Desert Garden. Hier konnte man verschiedene Wüstenpflanzen ( Kakteen,  Agaven oder Palmen sehen), oder zwischen den roten Felsen der Red Hills Recreation Area wandern.  Besonders schön war der Ausblick auf St. Georg von oben.  

 

Artischocke

 

Blick auf St. Georg 

 

Nachmittags besuchten die zwei Kleinen und Papa das "Children Museum" , mit vielen Möglichkeiten sich beim Autoreparieren, römischen Brücken zu bauen oder bei verschiedene Indoorspielplatzbereichen, auszutoben. Wir anderen entdeckten ein altes Pferdekarussell und fuhren damit. Danach ging es zu einer kleinen Führung ins Tabernakel. Eine andere Besucherin empfahl uns danach den Temple St. Georg.  

Dieser gehört zur mormonischen Gemeinde und wurde 4 Jahre lang renoviert. Dafür wurde der Tempel extra entweiht, damit nichtmormonische Bauarbeiter drin arbeiten konnten.  In diesem Zug stand nach der Renovierung die Kirche für 2 Monate für die Öffentlichkeit zur Besichtigung offen. Wir hatten das riesen Glück am vorletzten  geöffneten Tag an der Besichtigung teilzunehmen.  Es waren unglaublich viele Leute da. Wir mussten uns Überziehschuhe anziehen ( eigentlich saßen da Leute, die uns die Überschuhe angezogen haben) und konnten in einer endlosen langen Reihe durch das Gebäude gehen.  Das Fotografieren ist natürlich in den Innenräumen nicht erlaubt. Es gibt 4 Etagen, drei konnte man begehen,  mit hohen Decken und verschiedenen Funktionen.  In fast allen Räumen waren sehr schöne  Gemälde mit Bibeldarstellungen zu sehen. Das Gebäude wird in den nächsten Wochen wieder geweiht. Danach dürfen es nur noch mormonische Glaubensleute besuchen ( aber nicht um darin Gottesdienst zu feiern - wie uns von einer deutschen Mormonen erklärt wurde).

 

Temple St. Georg 

 

Heute war der Feiertag " Veterans Day" in Amerika. Im Vorort von St. Georg, in Washington,  gab es Anlässlich dazu eine Parade, die wir besuchten. Neben vielen Umzugswagen gab es auch viele Süßigkeiten. 

 

Danach besuchten wir noch eine Mall und den Bloomington Park. Dort gab es viele Sportanlagen und einen Spielplatz.  Danach ging es nach Mesquite, in Nevada, zum Walmart zum Nächtigen. 

- 9 Stunden Zeitverschiebung 

 

2 Tage Valley of Fire State Park 

 

Der Valley of Fire State Park war ein relativ kleines aber sehr schönes Gebiet.  Die Wanderwege waren eher kurz und alle Attraktionen schnell erreichbar. Wir wanderten den "White Dome Trail", "Fire Wave Trail" und den "Mouse Tank". Die roten Felsen leuchteten in der Abendsonne und machten den Namen des Parkes deutlich.  

 

Unser Stellplatz 

 

Elephant Rock

 

 

2 Tage Lake Mead 

 

Vor den Toren von Las Vegas machten wir noch einen Stop am Lake Mead.  Wir hatten erst in zwei Tagen ein Campingplatz in der Stadt gebucht.  Der Lake Mead ist ein Stausee in der Wüste Nevadas. Unser erster Stellplatz war wieder im Bereich des BLM. Das Gebiet war sehr groß und weitläufig und viele Camper nächtigen hier kostenlos.  Die Schotterstrasse war okay und hatten Glück uns nicht festzufahren, wie manch andere. Wir genossen das faulenzen, die Ruhe und Wärme.  

 

Abendstimmung 

 

Heute stand ein Besuch an Hoover Damm an. Ein noch gewaltigeres Bauwerk als die Glen Damm. Um ihn besuchen zu können,  wurden wir gründlich bei einer zuvor liegenden Station überprüft (Unser Wohnmobil wurde innen und außen durchgecheckt). Danach konnten wir mit unseren Fahrzeug über den Damm fahren, so breit ist dieser. 

 

Stark gesunkener Wasserstand 

 

Unser zweiter Stellplatz am Lake Mead

 

MITTE NOVEMBER 2023

 

2 Tage Las Vegas 

 

Mit Wolken am Himmel und einer gut sichtbaren Dunstglocke über Las Vegas sind wir in die Stadt rein gefahren.  

Wir hatten einen Stellplatz im RV Park hinter dem Hotel Circus Circus gebucht,  um Nahe am Strip zu sein. Unser Anreisedatum enthielt eine große Überraschung.  Die Formel 1 lässt hier in 3 Tagen ihr erstes Rennen nach 40 Jahren starten, mal schauen wie viel wir davon mitbekommen. Trainingsläufe und Qualifikation finden ab morgen statt. Ein Teil der Strecke verläuft über den Strip. 

Die zweite Überraschung war für uns, dass es heute hier geregnet hat. Laut Internet regnet es nur an 21 Tagen im Jahr.  Und wir erwischen natürlich einen davon. 

 

Am nächsten Morgen wurde erstmal Steffens Geburtstag gefeiert. Danach kauften wir Busfahrkarten und fuhren in Richtung Strip. Durch die Formel 1 waren einige Straßen gesperrt und wir mussten doch viel laufen. Wir schlenderten durch viele Hotels und Casinos.  Das unsere Kinder dabei waren, war kein Problem. Sie wurden nicht weg geschickt,  so wie wir es gelesen haben.  Nachmittags aßen wir im Wohnmobil den Geburtstagskuchen, es gab sogar selbst gebackenen ( der aber noch roh in der Mitte war). Um 20.30 Uhr sollten die Trainingsläufe der Formel 1 starten. Wir fuhren rechtzeitig wieder hin. Zuerst wollten Steffen und ich aber unser Glück am Roulette versuchen.  Mit einer vorher vereinbarten Spielsumme starteten wir. Steffen verlor ständig, ich hatte gleich beim ersten Spiel riesen Glück und meine Zahl (7) wurde gezogen. Mit 180 $ mehr in der Hand,  habe ich dann aufgehört. 

 

Mein Gewinn von 180$ + restliches Spiegeld

 

Mit einem Grinsen im Gesicht ging es zur Formel 1. Wir versuchten einen guten Platz zu finden, was relativ schwer war, weil die Strecke auf großen Teilen verhangen war.  Als die ersten Autos auf der Strecke waren, war es sehr laut und Funken sprühten. Nach 10 Minuten ( von geplanten 90 Minuten) waren die Trainingsläufe auch schon wieder vorbei,  es gab Probleme mit den Gulliabdeckungen. 

 

Den Belagio Springbrunnen konnten wir leider nur vom Inneren des Hotels beobachten,  weil weite Teile der Straße abgesperrt war. 

 

 

Im Belagio Hotel gab es zudem einen wunderschönen Märchenraum

 

 

3 Tage Death Valley 

 

Zurück in die Natur.  Von Las Vegas war es ein kleines Stück bis ins Death Valley zu kommen. Bei warmen Temperaturen ging es nachmittags noch zum Zabriske Point. Die dünenartigen Bergen strahlten in verschiedenen Gold-, Rot- oder Grautönen. 

Im Campground "Sunset" bekamen wir für unseren Aufenthalt einen günstigen Stellplatz.

Im August fiel im Death Valley unwetteratiger Regen, die Folgen waren noch zu sehen.  Viele Straßen, Wanderwege oder Ausblickspunkte waren noch gesperrt.  

 

Zabriske Point 

 

Bei 25°C im Schatten ging es zu den  Badwater, einem großen Salzgebiet. Er liegt ca 80m unter Normalhöhe. Normalerweise ist das Gebiet ausgetrocknet und man sieht große Salzbassins. Bei uns stand das Gebiet zum größten Teil unter Wasser.  Das Salz sah aus wie Schnee und die Berge spiegelte sich im glatten Wasser.  

 

Danach unternahmen wir eine länger Wanderung durch den Golden Canyon,  Cowen Gulch bis zum Zabriske Point und zurück.  Manche Pfade gingen steil bergauf. In der Sonne war das für Lennya anstrengend.  Dafür waren die Aussichten eindrucksvoll.  

 

 

In der Nacht kam stärkerer Wind auf und unser Wohnmobil wurde gut durchgeschüttelt. 

Wir fuhren zum Wandern wir zuerst zur Mesquite Flat Sand Dune und danach zum Mosaik Canyon. In den Dünen wehte der Wind kräftig und der Sand prickelte auf der Haut.  Im Mosaik Canyon mussten wir an sehr glatten Felsen erst hoch klettern und dann wieder runter rutschen. 

 

 

Im Mosaik Canyon 

 

On the Road: Isabella Lake und Horse  Creek Campground im  Sequoia National Forest

 

Die nächsten beiden Tagen verbrachten wir ruhig und entspannt.  

Der Weg zum Isabella Lake am Auxilary Dam war durch den starken Wind sehr anstrengend.  Ab und zu hatten wir bedenken das unser Wohnmobil umkippen würde. Am Lake angekommen,  konnten wir unseren Stellplatz auf (nicht am!) dem kompletten Strand aussuchen.  

 

Wir stehen nicht alleine sm Strand 

 

Im Horse Creek Campground spielten die Kinder mal wieder friedlich miteinander.  Mayra und ich liefen 8 Runden um den Campground und landeten am Abend bei 13,5 km. 

 

 

2 Tage Sequoia Nationalpark 

 

Im Sequoia Nationalpark wollten wir die dicksten Bäume  die Sequoias, der Welt betrachten.  So unsere Vorstellung.  Was wir nicht wussten,  und auch nicht gelesen hatten, war, das unser Wohnmobil für den Südeingang viel zu lang war. Wir durften lediglich ein kleines Stück in den Park zum Campingplatz fahren (wir hatten im richtigen reserviert). Von dort aus konnten wir die ca 20km weit entfernten Sequoias nicht erreichen,  da sie mit noch 1500 Höhenmeter über uns lagen. Am Campground gab es nur einen Wanderweg, den Marbel Falls Trail. 

 

 

In unserer Not standen wir nachmittags am Straßenrand um per Anhalter hoch zu fahren.  Um diese Uhrzeit kamen aber nur sehr sehr wenige Autos vorbei, due uns leider nicht mitnehmen. 

Am Abend beschlossen wir, den Umweg von 120km über den Nordeingang am nächsten Morgen zu fahren. Wir standen sehr früh auf. Nach ein paar Minuten Fahrt spazierte ein Schwarzbär über die Straße.  Dem war es anscheinend zu warm für einen Winterschlaf.  

Mittags kamen wir endlich zu den berühmten Sequoias an. So dicke Bäume haben wir noch nie gesehen.  Der Umweg hat sich auf jeden Fall gelohnt.  

 

 

1 Tag Yosemite Nationalpark 

 

Das Thanksgivingwochende lag vor uns,  mit dem Resultat das der Yosemyte Nationalpark  komplett ausgebucht und überfüllt war. Daher konnten wir nur einen Tag bleiben.  

Wir versuchten viel von der Landschaft mitzunehmen und nutzten den Shuttlebus, nach dem wir mit etwas Glück einen freien Parkplatz bekommen hatten.  

 

 

On the Road: Los Banos , San José und 2 Tage Sanborn State Park 

 

Über Los Banos und San José gibt es nicht viel zu sagen.  Im ersten Ort haben wir auf einem Walmartparkplatz unsere nächtliche Ruhe gefunden und waren lecker im Dennys Diner Essen. 

San José ist ein Vorort von San Francisco und konnte uns überhaupt nicht überzeugen.  Die Stellplätze waren auch so überteuert (dafür das man auch nur eine Art Parkplatz außerhalb der Stadt bekommt und dafür 140$ zahlen sollte) dass wir dringend eine Alternative finden mussten. Diese fanden wir im nahegelegendem  Sanborn State Park .  Dort war es so schön das wir gleich zwei Tage geblieben sind.  Auf unseren Wanderungen sahen wir dir Redwoods. Das sind Küstenmammutbäume, die zu den größten Bäumen der Welt zählen.  Sie werden bis zu 115m m hoch. In Sanborn State Park gibt es diese Bäume erst wieder seit 70 Jahren ( von 2000 Jahren die diese Bäume alt werden können) und sie waren wirklich riesig.  Man konnte nicht wirklich die Spitze sehen.. So richtig kam ihre Größe aber erst zur Geltung, wenn daneben mal eine Pinie oder ein Laubbaum wuchs. 

 

 

Amerikanisch Essen im Dannys Diner

 

Redwoods ( Küstenmammutbäume)

 

2 Tage San Francisco 

 

Das Problem mit den Campingplätzen verfolgte uns natürlich auch in San Francisco.  Wir hätten die gleichen Stellplätze anfahren müssen, wie in San José.  Diese lagen so weit weg von der Stadt, das wir noch mindestens 2 Stunden mit der Bahn  hätten reinfahren müssen.  

Wir hofften auf unser Glück und parkten das Wohnmobil hinter der Golden Gate Bridge auf der linken Seite kostenlos!!! In der  National Recreation Area.  Wir hofften das wir hier sicherer standen als auf der rechten offiziellen Parkplatzseite, wo aber immer wieder Autos aufgebrochen werden.  

Über die Golden Gate Bridge fährt leider nicht der Busverkehr nach San Francisco,  so dass wir die 2,5 km laufen mussten.  Unterwegs gab es Delfine von der Brücke zu sehen.  

 

 

Weiter ging es mit dem Bus zur Fishermans Wharft.  Dort spazierten wir am Pier in Richtung Lombard Street. Ein kleiner Teil der Straße hat einen sehr engen kurvigen Strassenverlauf. Leider ist er auf meinem Foto nicht so ersichtlich,  da zeitgleich zu wenig Autos die Straße herunter fuhren.  

Lombardei Street 

 

Wer schon einmal in San Francisco wsr, der kann sich bestimmt an die hügeligen Straßenverläufe erinnern.  Um zum Coit Tower zu gelangen,  ging es erstmal steil bergauf. Der Vorteil war der wunderbare Ausblick auf einem kleinen Teil der Stadt.

 

Coit Tower 

 

Das Highlight an diesem Tag war auf jeden Fall die Fahrt mit der Cable Car. Bei den hügeligen Fahrten Bergab waren die Fahrer besonders mutig und ließen die Bahn einfach runterrollen ( was sehr schnell war und gut gewackelt hat) mit der Hoffnung das alle Bremssysteme funktionierten. Unseren Spaß hatten wir dabei auf jeden Fall.  

 

Cable Cars

 

Die Nacht verbrachten wir ruhig auf dem Parkplatz an der Golden Gate Bridge.  

Für den nächsten Tag hatten wir Karten für Alcatraz gekauft.  Mit dem Schiff ging es auf die ehemalige Gefängnisinsel. Die ganz Insel stand zur Besichtigung zur Verfügung.  Für die Innenräume gab es eine Audiotour, die sehr spannend war. 

 

Zellen ohne Privatsphäre 

 

Dusch"raum" mit warmen Wasser 

 

Zelle ohne Komfort 

 

Zelle mit Komfort 

 

In der Ecke gab ey immer noch ein Klo

 

Dunkelzelle

 

Außenbereich

 

Nach der Tour ging es noch in die Stadt zum bummeln und relaxen. Eine weitere Nacht schliefen wir kostenlos auf dem Parkplatz.  

 

 

Anfang Dezember 2023

 

Um 7 Uhr morgen klopfte es unsanft an unserer Wohnmobiltür und weckte uns. Eine Rangerin stand vor der Tür -  Steffen und ich mussten (in Schlafzeug) vor die Tür kommen.  Die Rangerin meinte, das es verboten sei hier zu nächtigen. Eine Nacht hätte sie ja toleriert,  aber heute musste sie uns verwarnen. Mehr ist dann auch nicht passiert.  Da wir eh fahren wollten, war es auch kein Problem für uns.  Nur ein kleinen Schrecken haben wir bekommen.  

Dr wurde von den Kindern auch gleich vergessen,  als sie ihre Adventskalender sahen.  Ja, in 24 Tagen ist Weihnachten und wir fahren bei sonnigem Wetter und mit kurzen Klamotten durch die Gegend.  

 

On the Road: Half Moon Beach, Monterey, Morrey Bay und Pismo Beach

Die nächsten Tage verbrachten wir auf verschiedenen Campingplätzen am Meer. 

In der Half Moon Beach konnten wir Delphine beobachten und die Kinder spielten entspannt 2 Tage am Wasser. Zum Baden war leider die Unterströmung zu stark. Wir hatten auch mal Zeit und Lebkuchenhaus fertig zu stellen.  

In Monterey übernachteten wir auf einem Veterans Campground.  Pünktlich um 17, 22 und 7 Uhr gab es Blassmusik. Am Pier beobachten wir Seelöwen, Möwen und Otter. 

Weiter ging es zur Morrey Bay. Der Highway Number 1 war leider an der schönsten Stelle gesperrt, so daß wir Big Sure auslassen mussten. Mit einem ausgeliehendem Elektroboot fuhren wir in der Bucht umher und kamen den Seelöwen ziemlich nahe. Außerdem konnten wir ein frisch geborenes Otterbaby von einer Brücke aus sehen. Das war gerade mal 1 Stunde alt. Abends beobachten wir schöne Sonnenuntergänge.  Am zweiten Abend kam Santa Claus überraschend auf dem Campingplatz und hatte für jedes Kind ein kleines Geschenk.  Lennya und Bennet freuten sich über den Besuch sehr. 

Am Pismo Beach konnten wir ein seltenes Naturschauspiel beobachten. Monarchenfalter überwinterten hier an einer einzigen Stelle (Baum) in der ganzen Bucht, obwohl gleiche Bäume in der Nähe standen.  Außerdem machten wir eine 4 stündige lange Wanderung zu den großen Sanddünen. Hier kam man sich wie in der Wüste vor.  Der Beachabschnitt war sogar für den Autoverkehr zugelassen,  so dass ganz schön viel Verkehr auf dem Strand herrschte. Wir hatten es mit unserem Wohnmobil nicht  gemacht,  da die Gefahr des Steckenbleibens ziemlich groß war. Abends waren unsere Kinder trotzdem der langen Wanderung kaum zu bändigen und wir machten Schularbeiten.  

 

Half Moon Beach State Park 

 

 

Monterey

 

 

Morro Bay

 

Frisch geborenes Otterbaby- man sieht noch die Geburtsspuren bei der Mutter 

 

 

Pismo Beach 

 

Monarchenfalter

 

Große Sanddünen 

 

 

4 Tage Los Angeles 

 

In Los Angeles fanden wir einen Stellplatz am Strand (hinter einer Düne, sonst hätten wir Meeresblick gehabt) und in der Nähe des Flughafens. Die startendenen Flugzeuge waren wieder erwartend leiser als gedacht.  Natürlich sind unsere Kleinen gleich bei Ankunft an den Strand und buddeln fleißig.  Sie dort weg zubekommen war unmöglich.  

Die nächsten Tage verbrachten dir in der City und am Strand.  Das Fahren mit den öffentlichen Verkehrmitteln dauerte etwas länger, dafür wurden wir ständig in Gesprächen verwickelt und konnten so mal wieder englisch sprechen.  

Zuerst ging es zum Walk of Fame und versuchten ein paar Berühmtheiten in den Sternen zu erkennen. Unterwegs verschenkte das Police Departement von LA mit einer großen Aktion hochwerige Geschenke an Kinder.  Bennet hatte Mut sich auch eins zu holen. Später verschenkte er es wieder an eine bettelnden Familie mit Kindern, diexsich sehr gefreut haben.  

An dem Strandtag sagt ich aus Spaß,  das wir einfach 3 Stunden in die eine Richtung gehen könnten und so haben wir es dann auch gemacht.  Unterwegs kamen wir an schöne Strandvillen und Promenaden vorbei.  Die Kinder rannten immer wieder durchs Wasser bis sie klitschnass waren und hatten ihren Spaß.  Nachmittags kamen wir nach 19 km wieder am Wohnmobil an. 

Wir mussten jetzt endlich unsere Rucksäcke für unsere Zeit auf Hawaii packen.  Viel brauchen wir ja nicht,  das haben wir auf unserer Reise gelernt. 

Am Morgen brachten wir unseren Camper zum Verleiher von Rosd Bear,  so daß er die Hawaii-Woche gut geschützt stehen bleiben konnte. Zur Freude unserer Kinder brachte uns ein Mitarbeiter zum Flughafenhotel, so mussten wir keine 3 Stunden mit der Bahn fahren.  Wir genossen die Annehmlichkeiten des Hotels und entspannten bzw. nutzten dss Fitnessstudio. Da wir früh aufstehen mussten, war der Abend kurz. 

Spielen am Strand 

 

U-Bahn Station am Walk of fame

 

Weihnachtsfoto mit dem Grinch

 

Strandhäuser am Pazifik

 

Leckeres Abendessen aus dem Airfryer

 

Ordentliche Betten im Hotelzimmer

 

MITTE DEZEMBER 2023

 

8 Tage Hawaii auf Big Island 

 

Nach 6 Stunden Flug kamen wir in Kailua-Kona Airport an. Als wir aus dem Flugzeug ausstiegen, umfangreich uns eine angenehme Hitze. Unser Mietauto war schnell geholt, wir mussten einmal quer über die Insel nach Pahola fahren. Dabei überqueren wir das vulkanische Gebirge und wir waren plötzlich im Regenwald. Jeden Abend regnete es immer wieder stark, meist aber kurz. Die Temperaturen waren trotzdem angenehm,  so daß wir draußen auf der überdachten Terrasse essen konnten.  Unsere gemietete Wohnung war ganz nett und ordentlich und lag fußläufig an der Steilküste. 

In den nächsten Tagen besuchten wir den Vulcano Nationalpark (leider waren keine Lavaströme zu sehen), eine landwirtschaftliche Farm ( dort konnten wir u.a. Reis, Zimt,  Kakao, Kaffee oder Avocados anschauen und danach selbstgemachte, sehr leckere Schokolade probieren), den Green Beach ( den man nur über eine 3 km lange Wanderung erreichen konnte), den Black Beach mit den großen Honus (Meeresschildkröten) oder die Regenwälder mit Wasserfällen im Osten Insel. Der Regenwald hatte einen eigenen angenehmen Geruch, riesige Farne und Bäume und eine reiche Vohelwelt. 

 

 

Unsere Wohnung (obere Etage) mit überdachter Terrasse 

 

Unser Mietauto

 

Im Regenwald

 

Akaka Falls 

 

Interessant auszusprechen Namen 

Palmen am Straßenrand 

 

Vulkanvbesuch im Nieselregen

 

Wandern im Vulkan (Iki Crater)

 

Eingang in die Lava Höhle 

 

In der Lava Höhle 

 

Green Beach mit schöner Bucht

 

Baden im warmen Meer 

 

Black Beach

 

Besuch einer Farm. Hier sieht man Kakaobohnen am Baum

 

...und geöffnet 

 

Pomelo

 

Avocado

 

Während der Ostteil der Insel wahrhaftig im Regen steht, sieht es auf der Westseit def Insel trockner aus. Dort stehen auch die weitläufigen Hotelanlagen und Golf-Clubanlagen. Dir Amerikaner sind sehr engagierte Golfer, in fast jeder Kleinstadt an der Westküste gibt es eine Golfanlage. Hier kann man auch besser im warmen Meer baden und shoppen gehen.  Dafür lernt man aber nicht die Insel und seine Leute kennen.  

 

Waikoloa Beach

 

Japanischer Garten in Kona

 

Kofferfische

 

Abschiedsessen

 

Weihnachtsbaum auf Hawaii 

 

Nächtlicher Rückflug nach Los Angeles 

 

Morgens um 5 Uhr am Flughafen in Los Angeles 

 

Mittags holten wir unser Wohnmobil wieder von Road Bear, kauften ein, genossen eine Nacht im Doheny State Park am Strand  in der Nähe von Los Angeles und fuhren für die Weihnachtstage nach San Diego. 

 

5 Tage San Diego

 

Für die Weihnachtstage hatten wir einen luxuriösen Campingplatz im Vorfeld in San Die⁹go gebucht. Das Beste waren die 4 beheizten Pools bzw. Jacuzzis. Dort konnte man uns jeden Abend antreffen.  

In San Diego besuchten wir das Caprillo  National Monument  mit seinen Poolpockets. Poolpockets sind ausgewaschene runde Meeresbuchten,  die man nur bei Ebbe sehen kann.  Den Leuchtturm konnten man ebenfalls besichtigen.  

Desweiteren spazierten wir im Boaboa Park,  mit seinen vielen Museen.  Wir waren etwas enttäuscht von den Preisen.  Pro Museum hätten wir locker 150$ ausgeben müssen. Familienkarten gibt es in Amerika leider nicht.  Weiter ging es zum Hafen,  wo einige Kriegs- und Segelschiffe lagen.  

 

Die Poolpockets sind gut zu erkennen 

 

Im Boaboa Park mit spanischen Einflüssen 

 

Schiffe am Hafen 

 

In jedem Hafen eine Braut

 

Die Zeit verging wahnsinnig schnell,  plötzlich steht der Weihnachtstag vor der Tür.  Bei warmen Temperaturen zogen wir unsere Weihnachtsoutfit an und machten Fotos am Strand. Nachdem wir die Zeit mit unseren deutschen Nachbarn verquatscht hatten, mussten wir uns zeitlich mit unserem Kuchen essen beeilen.  Danach gingen wir in den Pool zum Kalorienverbrauch.  Abends kochen wir gemütlich, sangen ein wenig ehe wir Bescherung hatten. Müde ging es spät ins Bett.  

 

Jeder bekam sein eigenes Wunschessen und im Hintergrund ist unser Tannenbaum zu sehen 

Nachtisch 

 

 

Am ersten Weihnachtstag bekamen wir noch Tickets für eine 4 stündige Whale watching Tour. Unser Fazit: es war überraschend kalt auf hoher  See, wir haben Babydelphine gesehen aber keine Wale.  Dafür bekamen wir Tickets für eine zweite Chance.  Mal schauen ob wir sie noch einlösen können.  

 

 

Am Abend beschlossen wir unsere weitere Route, da unsere Kinder die Städte überhaupt nicht mochten. Dafür verlängerten wir den Reiseweg um 3 weitere Nationalparks. Auf ging es in Richtung Osten an der mexikanischen Grenze entlang.  Wir fanden einen schönen Schlafplatz zwischen Yuma und Tucson im Nirgendwo.  Ein weiterer Camper hat sich auch dorthin verirrt.  

 

 

3 Tage Saguora Nationalpark 

- 8 Stunden Zeitverschiebung 

 

Arizona Wahrzeichen der Saguora ist hier in großer Menge zu finden.  Die Kakteen können bis zu 17m hoch und 200 Jahre alt werden.  

Endlich konnten wir wieder wandern.  Unsere erste Tour war 22 km lang, wobei einige Höhenmeter zu bewältigen waren.  Die Kakteen standen imposant und majestätisch in der Wüste. Die Sonne brannte uns auch auf der Haut. 

Auch die anderen beiden Tagen sah man uns laufen, etwas kürzer aber immer mit guter Aussicht.  

 

So sehen die Saguoras von innen aus 

 

 

 2 Tage City of Rocks / New Mexico 

 

Die City of Rocks fanden wir unterwegs zufällig,  als wir auf der Suche nach einem Stellplatz waren.  Kurzerhand blieben wir 2 Tage und verbrachten Silvester hier.  Mit guter Stimmung und viel Gesang im Wohnmobil begrüßten wir das Neue Jahr.  Draußen war alles ruhig und entspannt.  

 

Spielplatz zwischen ubd auf den Steinen 

 

 

 

ANFANG JANUAR 2024

 

 

2 Tage Guadalupe Nationalpark 

 

Der Guadalupe Nationalpark liegt in Texas in der Chihuahuan Wüste.  Wir kamen erst am Nachmittag an und liefen noch 7km im Devils Hall. Da im Park alle Stellplätze ausgebucht waren, übernachteten wir 16km entfernt auf einer Safty Rest Area am Highway. Obwohl wir sehr Nahe der mexikanischen Grenze waren,  fühlten wir uns hier sicher. Alleine waren wir auch nicht.  

 

Erdbeerbaum

 

Am Morgen machten wir uns zum höchsten Punkt Texas, dem Guadalupe Peak, auf. Mit 1000 Höhenmeters und 20 km Weglänge war das eine lange und anstrengende Wanderung.  Unterwegs fielen auch ganz sacht ein paar Schneeflocken.  

 

Bergspitze ist erreicht 

 

 

2 Tage Big Bend Nationalpark 

- 7 Stunden Zeitverschiebung 

 

Um zum  Big Bend Nationalpark zu kommen,  mussten wir weiter in Richtung Süden fahren.  Auf den 270 Meilen (gute 400km) kamen wir durch das bisher einsamste Gebiet unserer Reise.  Leider mussten wir auch was zum Einkaufen finden. Ein Ort !!! hatte auf der gesamten Strecke einen Supermarkt.  In Terlingua mussten wir noch die Nacht verbringen,  weil wir erst für die nächsten beiden Tage eine Reservierung bekamen.  

Der Big Bend Nationalpark hat uns positiv mit seiner Vielfalt überrascht.  Es gab dort Wüste,  Berge und Canyons. Mexiko war hier teilweise nur 10m entfernt und durch den Rio Grande getrennt.  

Mit unserem großen Wohnmobil konnten wir leider nicht alle Straßen nutzen. Trotzdem konnten wir jeden Tag viel Wandern ( insgesamt 28km). 

 

Am Rio Grande ( links Mexiko,  rechts USA)

 

Am Nachmittag ging es wieder in Richtung Norden zurück.  In Pesco (Texas) machten wir zum Glück an einem Stellplatz mit Stromanschluss halt. Wir hatten das Wetter nicht ganz so im Blick und wurden nachts von frostigen -6°C überrascht.  Tagsüber hatten wir noch 19°C gehabt. Die Heizung lief fast die ganze Nacht und unsere Wasserleitungen waren nicht eingefroren.  

 

 

Carlsbad Caverns Nationalpark (New Mexico)

- 8 Stunden Zeitverschiebung 

 

Das hin und her der Zeitverschiebung mussten wir ganz schön beachten,  besonders weil wir für den Carlsbad Caverne Nationalpark Tickets (Zeitfenster)  für die Höhlen gebucht hatten. 

Pünktlich standen wir vor dem Eingang in die 275m tiefe Höhle. Wir entschieden uns für den Wanderweg von 1,6 Meilen ( ca. 2,5km) nach unten. Die Höhlen waren riesig (110m hoch und mehrere 100m lang) und unendlich viele Stalagmiten und Stalaktiten in verschiedenen Formen konnten wir sehen. Wir waren sehr beeindruckt.  Zum Glück waren an diesem Tag nur sehr wenige Besucher mit in den Höhlen, so hatten wir viel Ruhe und eine leise Umgebung. Nach weiteren 2,5 km Rundgang (in einer Höhle!) durch das Höhlensystem fuhren wir mit dem Fahrstuhl wieder nach oben. 

 

Der Weg in die Tiefe verlief die ganze Zeit schlangenartig

 

 

Der zweite Tag im Nationalpark war etwas langweilig.  Nachts bekamen wir Sturm der sich am Vormittag verstärkte. Bei 70 km/h Windgeschwindigkeit wollten wir nicht auf die Bergspitze zu den Höhlen fahren. Wir spielten unter anderem Karten und machten dies und das.  Nachmittags hielten wir es dann doch nicht mehr aus und fuhren hoch. Wir schauten uns nochmals die gleichen Höhlen an. Dieses mal liefen wir den Rückweg hoch. Eine Rangerin fragte uns noch ob wir es schaffen (die Amerikaner sind immer sehr besorgt) und wir sollten schneller sein als der letzte Ranger der 10 Minuten nach uns startete, um das Licht auszumachen. Abends ließ der Sturm endlich nach,  das Wohnmobil wackelte nicht mehr und wir konnten in Ruhe schlafen.  

 

White Sands Nationalpark 

 

Der Weg zum White Sands Nationalpark war für uns eine Überraschung.  Wir überquerten einen 3000m hohen Bergpass und fanden uns in einer Winterlandschaft wieder. Nur 20 Meilen voraus lag der Nationalpark mit seinem schneeweißen Sand. 

 

Winterlandschaft im Hochgebirge

 

Im White Sands Nationalpark gibt es große Wanderdünen und daher keine festen Wanderwege, sondern nur ein paar Markierungen. Bei dem ganzen weißen Sand um einem herum,  musste man schon den Überblick bewahren.  Es wurde uns auch sehr warm, bis wieder Wind aufkam. Abends standen wir nur 5 Meilen vom Visitor Center entfernt kostenlos  am Holloman Lake, mit ganz vielen anderen Campern. Im Hintergrund war ein Miltärgelände, wo Kampfflugzeuge ihre Bahnen zogen. 

 

Auf den Straßen im Park- wie im Winter bei uns

 

Abends am See 

 

2 Tage in Socorro, New Mexico 

 

Eine Kaltwetterfromt kam von Kanada bis an den nördlichen Rand von Mexiko.  Auch wir bekamen es zu spüren.  Der Wind der letzten Tage war nur der Vorbote, jetzt kam die Kälte. Jeder umliegenden Ort für die Weiterfahrt wurde unter die Lupe genommen, um die extremen Temperaturen zu entgehen. In Socorro fanden wir den geeigneten Platz um für 2 Tage das Wetter auszuhalten.  Auf dem Weg dorthin besuchten wir das Valley of Fires, ein 5000 Jahre altes Lavafeld. Lange konnten wir wegen des Windes nicht bleiben.  

 

 

Nach 5000 Jahren nur spärlicher Bewuchs

 

In Soccoro standen wir auf einem Campground wo normalerweise Rodeos abgehalten werden. Er war recht günstig und hatte Strom. Unsere elektronische Heizung lief am Nachmittag noch ganz gut. Gegen Abend ist sie dann eingefroren. Und wir hatten den Tiefpunkt von -8°C noch lange nicht erreicht.  Wir heizten einfach mit dem Airfryer ( ein paar Stunden). Nachts ließen wir die Gasheizung laufen.  Unser Gastank war schon recht groß, aber man konnte es selten kaufen. Daher mussten wir sparsam damit umgehen. Am Morgen bemerkten wir, das  auch unsere Wasserpumpe eingefroren war. Ohne Wasser war es schon schwerer im Wohnmobil,  da wir auch keine Außensanitäranlagen hatten. Mittags lief aber alles wieder und nix ist kaputtgegangen. Glück gehabt.  Wir machten noch einen kurzen Abstecher zum Rio Grande.  Ansonsten spielten die Kinder draußen in der Sonne,  wir backten Plätzchen und schauten einen Film. 

 

 

2 Tage Petrified Forest Nationalpark 

 

Der Petrified Forest Nationalpark ist ein besonderer Park mit versteinerten Bäume. In den Bäumen wurde. Mineralien in verschiedenen Farben eingelagert und versteinerten dabei.  Hier konnten wir sie in großer Anzahl bewundern.  

Ein paar Wanderwege konnten wir auch begehen,  hielten sich aber für unseren Bewegungsdrang in Grenzen. Am schönsten waren der Crystel Forest und der Blue Mesa mit seinen Badlandhügeln. 

 

Schöne Farbschattierungen

 

Badlands im Blue Mesa Hiking Trail 

Eigentlich wollten wir noch einen Tag bleiben,  aber die nächtliche Kälte machte uns schon wieder zu schaffen.  Mit erwarteten - 9 °C mussten wir leider fahren. So ging es am frühen Nachmittag in Richtung Phoenix. Der Weg war lang und eine weitere Gebirgskette mit Schnee musste überwunden werden.  Gut das die Straßen hier super geräumt sind.  80 Meilen vor Phoenix fanden wir bei warmen 12°C einen Stellplatz im Nirgendwo.  

 

 

Mitte Januar 2024

 

3 Tage im Nirgendwo 

 

Das Nirgendwo befand sich in der Nähe der Ortschaft Rey und es war da so schön,  daß wir gleich 2 Tage blieben.  Wir wanderten 20 km, erst eine Schotterstrasse und dann den Berg hinauf.  Wir hatten 17°C und trotzdem lag an der Nordseite des Berghanges Schnee und Eis, so dass wir bald nicht mehr weiter kamen. 

 

Den dritten Tag im Nirgendwo verbrachten wir im Tonto Basin. Vorher schauten wir uns das Tonto National Monument an, einer Wohnsiedlung im Berghang,  die vor 700 Jahren dort gelebt hatten. 

 

Mayra hatte Lust eine Nacht draußen unter dem Sternhimmel zu Schlafen 

 

2 Tage Phoenix 

 

In Phoenix einen Campground zu finden,  war sehr schwierig, außer man ist über 55 Jahre alt und nicht mit Kindern unterwegs.  Über 90% der Campingplätze hatten diese Voraussetzungen ( für die sogenannten "Snowbirds": reisende Rentner aus dem kalten Norden, die im Winter in warme Regionen ziehen).

Irgendwann hatten wir Glück und einen Stellplatz für 2 Tage bekommen. Am nächsten Tag machten wir uns mit den öffentlichen Verkehrmitteln auf zum Capitol von Phoenix. Wir mussten mit 2 Bussen relativ lange in Richtung Innenstadt fahren und waren über das Klientel der Fahrgäste überrascht: fast nur  Obdachlose und eher arme Menschen fuhren mit. Zum ersten Mal seit unserer Reise sahen wir eine große Spaltung in der Bevölkerung.  

Das Capitol war ganz interessant,  ein Museum war integriert und wir konnten uns über die Geschichte Arizonas informieren.  

 

Capitol in Phoenix 

 

Wappen von Arizona 

 

 

Weiter ging es mit dem Bus  ( bei 1h Fahrzeit konnten wir keine Veränderung der Fahrgäste feststellen) zum Papago Park. Dort konnten wir wandern,  entspannen und die Stadt von oben aus sehen. 

 

Ausblick vom "Hole of the Rock" nach Phoenix 

 

Im Pspago Park 

Phoenix hat von allen Städten den negativsten Eindruck auf uns hinterlassen.  

 

 

4 Tage Joshua Tree National Park 

 

Unser letzter Besuch in einem Nationalpark. Der Joshua Tree National Park begrüßte uns mit Regen. Am ersten Nachmittag besuchten wir das "Invisible House ", welches wir durch die Medien kennengelernt hatten.  Wir konnten zwar bis zur Grundstücksgrenze hinwandern, aber dann lag es etwas versteckt zwischen den Kreosoto  Büschen. 

 

Das "Invisible House " ist ein umgelegtes Hochhaus mit einer Glasfasade, die die Umgebung widerspiegelt. 

 

Am nächsten Tag,  der Nieselregen war so fein das unsere Klamotten relativ schnell nass waren, wanderten wir den Maze Loop. Nach 8 km hatte aber keiner mehr Lust auf eine weitere Wanderung und wir machten es uns am Campground " Jumbo Rock" gemütlich.  

 

Joshua Trees und Gesteinsfelsen säumten unseren Weg

 

Der Regen ließ am Vormittag endlich nach und wir konnten eine 24 km lange Wanderung machen ( den "Big Trees Trail mit angrenzenden "Horse Mine Trail").  Wir haben uns ein paar Mal verlaufen, aber am Ende das Wohnmobil auf dem Parkplatz wieder gefunden.  

 

Die Wanderwege in den Wüsten sehen immer sehr sauber und ordentlich aus. Wir kamen uns manchmal wie in einer riesigen Parklandschaft vor. 

 

Es wurde wärmer und die Sonne schien wieder. Wir machten uns auf die Wanderwege rund um den Campingplatz.  Wir bestaunten die vielen Gesteinsgesichter in den Felsen und einen sehr hohen Joshua Tree.  

 

Die "Hall of Horror" mussten wir erst suchen ( so wie die anderen Parkgäste auch) und waren einige der wenigen die sie gefunden hatten. 

 

 

 

4 Tage Dan Diego

 

Die letzte Woche im Camper ist angebrochen. Wir sind wieder in San Diego,  dieses Mal sind wir auf einem KOA Campingplatz,  mit Pool, Animation uns viel Sonnenschein. 

Nach 5 bis 8 Tage ohne Duschen, freuten wir uns erstmal auf die Erfrischung.  Danach ging es stundenlang in den Pool oder Hot Tube.  

Bei 22 °C im Schatten starteten wir den nächsten Tag sehr entspannt.  Die Kleinen spielen und badeten und wir genossen das rum hängen. 

 

 

Endlich war es soweit,  wir nutzen unsere Freitickets zur Whale watching Tour,  da wir Weihnachten keine Wale gesehen hatten.  Diesmal war das Glück auf unserer Seite. Sobald wir aus der Bucht draußen waren,  sah der Kapitän in der Ferne eine Menge Boote am Horizont.  Unser Kurs ging ebenfalls dort hin.  Wir sahen mehrere Orca-Familien, die sich gegenüber den Booten gar nicht scheu verhielten.  Der Sprecher auf unserem Boot meinte, das er seit Jahren keine Orcas mehr hier gesehen hatte,  obwohl er zweimal am Tag in der Walsaison herausfuhr. Dementsprechend waren nicht nur wir begeistert,  sondern auch die Crew. Sie nahm sich unheimlich viel Zeit in der Nähe der Tiere zu bleiben.  Einige Male schwammen sie direkt an unserem Boot entlang.  Trotzdem war es schwierig Fotos zu machen, da sie nur für Sekunden aus dem Wasser kamen,  oder eine andere Person auf dem Schiff in dem Moment im Weg stand. Irgendwann hat man den Tieren beim Schwimmen einfach nur noch zugeschaut. 

 

Auf dem Rückweg zum Hafen sahen wir noch einen Grauwal. Der schwamm aber leider nicht in Fahrtrichtung, so dass wir ihr nur kurz sahen.  Dafür schwamm ein frecher Delphin direkt vor unserem Bug. 

 

Abendstimmung in San Diego

 

Das Wetter war in den nächsten Tagen so schön, dass unsere Kleinen lieber am Campingplatz spielen und baden wollten. Wir unternahmen nur kleine Ausflüge.  

Am Abreisetag von San Diego fuhren wir zur La Jolla Bucht. Dort waren viele Touristen unterwegs.  Die malerische Bucht sah in der Sonne sehr schön aus.  Wir blieben eine Weile,  sahen unmengen an Robben, Pelikane und andere Vögel,  ehe wir uns in Richtung Los Angeles aufmachten. Wir fuhren bis nach Carlsbad und bekamen einen Stellplatz direkt am Strand. Lennya und Bennet fingen gleich mit Buddeln und ins Wasser rennen an. 

 

La Jolla  Bucht, hier mit einem Arch

 

Stellplatz am Meeresarm in Carlsbad

 

 

ANFANG FEBRUAR 2024

 

 

2 Tage Leo Carrillo State Park 

 

Unsere letzten zwei Tage mit dem Wohnmobil sind traurigerweise angebrochen.  Wir fuhren zum Strandnahen Leo Carrillo State Beach. Am Nacht genossen wir bei Sonnenschein eine schöne Zeit in der zerklüfteten Bucht. Ansonsten packten wir unsere Taschen und Koffer und stellten uns die Frage wie haben wir dss Gepäck mit nur einem Koffer hergerichtet? Nun brauchten wir drei zusätzliche Koffer um das maximal Gewicht nicht zu verletzen.  ( Wir nahmen aber unter anderem zwei  gekaufte Luftmatrazen mit, die nahmen viel Platz weg). In der Nacht regnete es sehr heftig. So heftig das der Weg zum Strand wegen eines gebildeten Flusses weg war. Auch Teile des Strandes fehlten plötzlich.  Wir konnten nur oben an der Steilküste etwas entlang gehen.  

 

Gestern konnten wir noch unter der Brücke durchgehen 

 

Ein Teil des Strandes ist weggeschwemmt worden 

 

Zu den kleinen Buchten kam man heute nicht 

 

Letzte Nacht im Wohnmobil 

 

Nun war es soweit, in Agoura Hills,  einem Vorort von LA mussten wir unser Wohnmobil bei Road Bear abgeben.  Unser Gefährt hat uns fast 14000 Meilen recht zuverlässig durch unsere Reise gebracht.  Die Übergabe verlief schnell und problemlos.  Ein netter Mitarbeiter fuhr uns zu unserem Hotel, welches wir für eine Nacht gebucht hatten.  Bis zum einchecken blieb uns noch viel Zeit, und so liefen wir 8km zum nächsten Kaufhaus um einen weiteren Koffer zu kaufen.  Die anderen hatten schon Übergewicht und nun hieß es Umpacken und neu Stapeln.  Abends holten wir uns zum letzten Mal eine amerikanische Pizza,  schauten fern und verbrachten einen ruhigen Abend.  

 

 

7 Tage Mexiko 🇲🇽

 

Unsere letzte Woche ist von unserer Reisezeit angebrochen. Das Wohnmobil vermissen wir schon ein wenig.  

Nach unserer Nacht im Hotel am Flughafen, ging es mit dem öffentlichen Verkehrmitteln in Richtung Hafen zum Princess Discovery Cruisesship Terminal. Mit unserem ganzen Gepäck,  welchrs nach 6 Monaten ganz schön angewachsen war.

Mittags waren wir auf dem Schiff und konnten unsere Kabinen beziehen und unsere erste Mahlzeit einnehmen.  Um 15 Uhr erklangen die Schiffshörner und es ging auf dem pazifischen Ozean in Richtung Mexiko.  

Von unseren 6 Tagen auf See hatten wir 3 Seetage und 3 Landtage.  

 

Zwei große und tiefe Pools auf dem Hauptdeck

Minigolfanlage

Moviw under the stars 

Pool am Heck mit Aussicht

 

An den Seetagen hatten wir überraschender Weise viel zu tun, da das Schiff eine Menge für Jung und Alt bot. Lennya und Bennet wollten die meiste Zeit in einem der drei  beheizten und tiefen Pool baden oder im Zimmer etwas zur Ruhe kommen.  Unsere großen Kinder traf man oft im Fitnessraum oder in der Außensportamlage an. Der Hot Tube wurde von mir sehr geschätzt. Daneben konnten wir Bingo Spielen, Handtuchfalten mit Tiermustern  üben ( fand Lennya super), verschiedene Linedanceschritte einstudieren, Besuch der schiffseigenen Großküche usw. Abends schauten wir uns Comedian Shows, Musicals oder Kochshows an. Mayra machte sogar bei der Karaoke mit. Unvergessen lustig war die Hypnose Show ( obwohl ich gedacht hatte, das ich über solchen Quatsch nicht lachen kann). 

 

Ein weiteres Highlihgt war Lennyas 8. Geburtstag, den wir am zweiten Tag feiern durften. Mit schickem Kleid und Partyhut wurde sie von vielen Leuten angesprochen.  Sie verstand die englischen Gespräche schon super,  nur selber sprechen das wollte sie noch nicht so oft. 

 

Den Partyhut liebten die Amerikaner 

 

 

Capo San Luca 

 

In Capo San Luca war unser erster Stop in Mexiko. Der Ort lag an der Südspitze von Baja California.  Die erste Hürde die wir für unseren Landgang bewältigen mussten, war der Landgang selbst. Es gab nämlich keinen Hafen und somit wurden wir mit den Rettungsbooten übergesetzt.

Für den Tag hatten wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Steffen und Melvin nahmen an einer geführten Tour teil. Dadurch kamen sie auch relativ schnell auf die Rettungsboote. Mit einem weiteren Boot ging es an der Felsenküste zu einer Bucht, wo die beiden schnorcheln konnten. Dadurch das die Fische mit Futter angelockt wurden,  hatten sie eine Menge sehen können.  

 

 

Die andere Gruppe musste drei Stunden auf den Landgang warten,  da es ein paar Probleme gab. Dafür konnten wir noch lecker und entspannt Mittagessen.  

Das Wetter war mit 26°C warm und schwül. Wir gingen an der Kleinboothafenanlage in Richtung Strand. Eine Menge Strassenverkäufer sprachen uns an, das war etwas nervig. So richtig raus aus Capo San Luca trauten wir uns nicht,  wir blieben doch lieber in der Nähe der Touristenströme. Am Strand genossen wir das warme Wasser um unsere Beine und beobachteten die Wellen, Tiere und die anderen Strandbesucher. 

Wir machten uns bald wieder auf dem Rückweg,  Mayra ging es nicht so gut.  Die Überfahrt mit dem Rettungsboot ging diesmal schnell.  Beim einchecken auf der Princess Discovery machte Mayras Kreislauf schlapp und sie wurde mir einem Rollstuhl in die Krankenstation gebracht. Abends ging es ihr wieder gut und sie konnte das Abendprogramm genießen.  

 

Das Wahrzeichen von Capo San Luca 

 

Rettungsboot zur Überfahrt

 

Am Strand

 

Auf der Krankenstation

 

Mazatlan

Zeitverschiebung -8 Stunden

 

Unser zweiter Ausflug in Mexiko ging nach Mazatlan. 

Zuerst ging es zum El Faro Lighthouse. Eigentlich sah die kleine Wanderung nicht sehr anstrengend aus, aber die warmen Temperaturen von 28 °C und eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit brachte uns sehr ins Schwitzen. 

 

Es ging hoch hinaus zum Leuchtturm 

 

Von oben hatten wir eine gute Aussicht auf das Meer und einem kleineren Teil von Maztalan. Der größere Teil lag hinter einem Hügel. 

 

Auf dem Weg zum El Faro Lighthouse 

Danach gingen wir in einem älteren Stadtteil von Mazatlan.  Dort gab es ein paar schöne Gassen und Gebäude.  

 

 

Abends gab es einen schönen Sonnenuntergang.  

 

 

Puerto Varllarta 

Zeitverschiebung -7 Stunden 

 

Am frühen Morgen fuhr das Schiff in Puerto Vallarta ein. Um 8 Uhr startete Mayras und mein Ausflug ( mit der Stunde Zeitverschiebung war das echt anstrengend). Wir hatten eine kompaktes Ausflugspaket mit Speedboot fahren, Reiten und Schnorcheln gebucht - und dazu eine Menge unerwarteter Highlights bekommen.  

Unser Speedboot stand direkt unter der Princess Discovery bereit und es ging für ca 30 Minuten an der Küste entlang nach Yelapo. Dieser Ort war was besonders.  Man konnte ihn nur per Boot, Flugzeug oder Maulesel erreichen.  Den ersten Stromanschluss bekamen die Dorfbewohner erst 2001. 

Dort standen schon unsere Pferde für den nächsten Ausflug bereit. Wir trabbten durch enge Gassen, sahen den Bewohnern bei ihrer Arbeit,  ritten durch Flussbetten und durch Palmenoasen. 

Da noch Zeit war, fragt uns unser Guide,  ob wir noch zu einem Wasserfall laufen möchten. Dort konnten wir sogar baden und uns abkühlen, wobei das Wasser gar nicht so kalt war.  

Später erklärte uns der Guide, das er aus dem Ort stamme (deshalb kannte er auch jeden hier) und erzählte ein wenig von der Entwicklung des Dorfes. 

Danach holte uns das Speedboot wieder ab und es ging weiter an der vom Regenwald bewachsenen Küste entlang.  

 

Auf dem Speedboot...

...entlang der Küste 

Unser Tourguide Angel 

Am Strand vom Yelapa

Fertig für den Ausritt

 

Auf dem Weg zum Wasserfall 

Kirche in Yelapa

 

Für das Schnorcheln bekamen wir unsere Tauchmasken und ab ging es ins relativ warme Meer. Das Wasser war durch einem Wetterumschwung etwas trüb, aber wir konnten einige Fische sehen.  

 

 

Weiter ging es mit dem Speedboot zu einem kleinen Strandabschnitt, der ganz für uns allein ( mit ein paar Anwohnern) gemietet wurde. Dort bekamen wir von den Einheimischen lecker gekochtes Essen und Trinken. Mit traumhaften Ausblick genossen wir unser Essen und Cocktail. Am liebsten wären wir alle hier geblieben.  

Was machte unsere andere Gruppe: Sie besuchten Puerto Vallarta und gingen ebenfalls am Strand sehr lange Spazieren.  Dort musste ein Teil des Strandes gesperrt werden,  weil ein Krokodil im Wasser auftauchte. 

 

Leckeres vom Schiff

 

Zum Schluss noch einen kleinen Einblick von der Schiffsküche. 

Sehr leckere Pommes für Bennet 

 

 

Familienfotos auf dem Schiff

 

Rückflug nach Deutschland 

 

Unser Schiff kam am Morgen wieder in Los Angeles an. In der einen Woche auf dem Schiff hatten wir 4x die Uhr vor- oder zurück gestellt.  

Um 8 Uhr verließen wir mit unseren Koffer- und Taschenberg das Schiff um unser Flugzeug zu erreichen.  Der Bus und die Metro kamen pünktlich und wir kamen entspannt am Flughafen an. Unser erster Flug ging nach Seattle.  Von dort ging es dann nach Frankfurt.  Beide Flüge waren ruhig und gut. In Deutschland mussten wir sehr lange aufs Gepäck warten. Dann ging es mit der Bahn nach Hause.  Am frühen Abend kamen wir müde und erschöpft wieder in unserem Haus an. 

Goodbye Los Angeles 

 

 

Lieber Leser, danke für das interesse an unserem Blog. Hiermit endet unsere Reise, ein halbes Jahr unterwegs mit einem Wohnmobil zu sein. 

Nun sind wir wieder in unserem Alltag zurück gekehrt und erinnern uns gerne an unsere wunderbare Zeit zurück.  

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