Campingurlaub in Kärnten mit Kindern 

Dieses Mal haben wir uns relativ spät ( jedenfalls für unsere Verhältnisse) für ein Ziel in den Sommerferien entschieden.  Eigentlich wollten wir je nach Wetterlage unser Ziel aussuchen.  Da aber die Spritpreise unkontrolliert stiegen,  haben wir uns doch für ein nahestehendes Ziel im Vorfeld entschieden.  Unsere Kinder wollten zum einen in den Bergen wandern,  aber auch mal Baden können. Außerdem konnten wir hier unsere zwei Meerschweinchen Emilio und Nilo mitnehmen. 

Daher fiel unsere Entscheidung auf den Faaker See in Kärnten.  Unser Campingplatz war der Wiesencamping Marhof, etwas höher gelegen und ca. 5 min mit dem Fahrrad vom See entfernt.  

 

Unsere Anreise startete zwei Tage später,  da unser Auto in der Werkstatt nicht fertig wurde. Endlich, um 14 Uhr, konnten wir starten. Ohne Stau und größere Probleme erreichten wir kurz nach 20 Uhr den Campingplatz.  Wir mussten schnell das Vorzelt aufbauen und Essen kochen. Schon konnten wir die erste Nacht des Urlaubs genießen.

1.Woche

Am ersten Tag nahmen wir unsere Fahrräder und fuhren die 11 km um den See. Das Wetter war sonnig und mit 33°C sehr warm. Daher ging es am Nachmittag an den Strand vom Faaker See.  Bei herrlichen 25°C Wassertemperatur spielten wir im Wasser und sonnten uns auf der Liegewiese. Das Wasser war leicht türkisfarbend und etwas weiter draußen auch sehr klar.  Wasserpflanzen gab es kaum.  Wir sind alle zusammen mit Luftmatraze als Ausruhanker zur gegenüberliegenden Insel geschwommen.  

Abends sollte es eine totale Sonnenfinsternis geben.  Leider war sie kurz vor Sonnenuntergang um 20.07 Uhr zu sehen.  Um 19.50 verschwand die Sonne hinter den Bergen,  nachdem einzelne Wolken sich plötzlich vor die Sonne schoben. Somit blieb das Naturschauspiel für uns verborgen.  

Ausblick hinter unserem Campingplatz 

 

Radtour um den Faaker See 

Relaxen am See

 

Das Wetter war am nächsten Tag immer noch warm und sonnig. Wir kauften uns die Kärnten Card. Damit konnten wir sehr viele Ausflugsziele kostenlos ( oder manche auch günstiger) erleben.  Zuerst fuhren wir mit den  Gondel- und Sesselliftanlagen auf die Gerlitzen Alpen,  auf ca. 1450 Meter.  

Dann ging es zu Fuß weiter 450 Höhenmeter hoch hinaus. Die Kinder liefen einen Teil des steilen Aufstieges allein, da sich Steffen des kleinen Zeh so stark angestoßen hatte, das er kaum laufen konnte.  Daher nahmen wir den etwas längeren Weg.  Oben konnten wir weit in die Berge schauen.  Viele Paragleiter starteten neben uns. Als Bennet unruhig wurde, ging es wieder bergab. 

Ossiacher See

Faaker See 

 

Danach fuhren wir ein kleines Stück zum Ossiacher See. Wir hatten Glück das Ausdlugsschiff lag direkt am Steg,  wir konnten gleich einsteigen. 

Die Schiffahrt dauerte mit 2,5 Stunden etwas länger als gedacht.  Mit Kuchen und Eis bleiben aber unsere Mägen voll. 

 

Total erschöpft 

 

Neuer Tag (es ist schon Donnerstag). Bei herrlichen Sonnenschein ging es auf die Panoramastrasse zum Goldegg. Vom Parkplatz aus starteten wir gleich mit einen strammen Austieg auf die obere Ausichtsalm. Dort mussten wir uns erstmal trocknen ( vom Rucksackschweiß) und kurz ausruhen.  Zum Glück konnten wir weit in die Ferne schauen.  

 

Oben, zum Mast, wollen wir hin

Ein bisschen sieht man unseren Weg

Oben angekommen 

Entspannter Abstieg

Am Campingplatz angekommen wurden schnell die Badesachen angezogen und mit dem Rad runter zum See gefahren.  

Nach dem Abendessen ging es noch schnell in den Pool,  ehe die Sonne unterging. 

 

Die Kärnten Card bietet so viel. Schon waren zwei neue Ziele ausgewählt, da sie relativ auf dem Weg waren.  Das Problem war nur,  für die zweite Attraktion mussten wir im voraus eine Uhrzeit buchen.  Wir haben uns für die spätestens Möglichkeit,  15 Uhr, entschieden.  Und das war schon mehr als knapp.  

Aber von vorn. Da wir morgens immer etwas rumtrödelten, fuhren wir erst gegen 10 Uhr zum ersten Ziel, der Tscheppaschlucht, los. Mit etwas Stau und Parkplatzsucherei waren wir  erst 11.30 Uhr da. Wir mussten bis zur Kasse noch ein kleines Stück laufen,  vorbei am Hochseilgarten, der auch in der Kärnten Card mit inbegriffen ist. 

Dann ging es rein in die Schlucht. Mit 300 Stufen auf 3 km und vielen Brücken, Stegen, und Felsen war der Weg sehr abwechslungsreich.  Es ging immer weiter aufwärts,  vorbei Bächen,  engen Schluchten und Wasserfällen.  Oben angekommen kamen wir endlich am Ziel,  den großen Wasserfall,  an. Viele andere Leute waren auch mit uns dabei.  Nun hatten wir noch gut eine Stunde für den Rückweg. Wir sind alle Stufen, stehe und Felsen wieder herunter gesprungen und es gerade so geschafft.  

Das Ziel, der Wasserfall 

 

 

Für die zweite Attraktionen mussten wir noch weitere 40km durch Gebirge fahren. Laut Navi sollten wir zeitlich punktgenau ankommen, was eircaucv geschafft haben. Schnell unsere Karten geholt ( die Kasse mussten wir über einen 7 minütigen Fußweg ansteuern) und los ging es mit einem Shuttlebus 25 minütigen hoch in die Berge zur Obir Tropfsteinhöhle. Unser Bus wurde in drei kleinere Gruppen aufgeteilt und schon ging es hinein in den Berg. Über lange Gänge ging es zu drei größeren Tropfsteinhöhle. 

 

 

Heute wollten die Kinder relaxen. Den Vormittag verbrachten wir am Campingplatz und haben nicht viel getan.  Am Nachmittag wollte icv dann doch meine Beine bewegen.  Daher sind wir Erwachsenen ein Stück in Richtung See gefahren und den Erlebniswanderweg "den Woroun auf der Spur" gegangen.  Er war relativ kurz, aber ok. 

 

Heute ging es ein Stück mit dem Auto in Richtung Nordwesten zu zwei in der Nähe liegenden Schluchten.  Zuerst besuchten wir die Groppensteinschlucht. Über Stege, Treppen und Brücken konnten wir das rauschende Wasser auf 2.5 km und 230 hm beobachten,  bis wir am Ende am das Ziel, den 30m hohen Wasserfall.  Danach ging es über Forststraßen zurück zum Auto. 

Kunst in der Natur. Es kam aus Mund,  Nase. Ohren und Augen das Wasser heraus 

Stege soweit das Auge reicht 

Ziel erreicht 

Rückweg über Forststrassen

In unmittelbarer Nähe befand sich auch gleich die nächste ( und für uns auch schönere) Schlucht,  die Raggaschlucht. Die Raggaschlucht ist eine der tiefsten und beeindruckendsten Naturschluchten der Alpen. Der Raggabach hat hier über Jahrtausende eine rund 800 Meter lange Klamm mit bis zu 200 Meter hohen, senkrechten Felswänden in den Berg geschnitten. Auch hier kann man mur in eine Richtung wandern und der Rückweg erfolgt durch den Wald.  

 

2. Woche